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Spektrum der Wissenschaft1 / 1994

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Biofilme - Das Leben im Schleim

Spektrum der Wissenschaft1 / 1994

Inhalte dieser Ausgabe

18Rätsel Dryopithecus

Neun Millionen Jahre alte Schädelfragmente aus Spanien liefern neue Argumente in der Diskussion um die Frage, ob Dryopithecus ein Vorgänger der afrikanischen Menschenaffen und damit eine dem Ursprung ...

20Nachhaltiges Wirtschaften im Alpenraum

Der häufig gebrauchte, aber verschwommene Begriff "Nachhaltigkeit" läßt sich am Beispiel der Alpen konkreter fassen: die Labilität der alpinen Ökosysteme macht menschliche Fehler im Umgang mit der ...

33Ein Plädoyer für freien Handel

Zu Unrecht fürchten Umweltschützer negative Auswirkungen ökonomischer Freizügigkeit. Von einfallsreichen Strategien profitieren Umwelt und Wirtschaft gleichermaßen.

40Die Gefahren des freien Handels

In der Regel ignorieren die Wirtschaftsforscher die versteckten Kosten, die ein deregulierter Welthandel der Umwelt und dem Gemeinwesen aufbürdet.

48Stickstoffeintrag als Ursache neuartiger Waldschäden

Die seit Mitte der siebziger Jahre zu beobachtenden neuartigen Waldschäden gehen paradoxerweise oft mit einem gesteigerten Wachstum der Bestände einher. Überdüngung durch Stickstoffverbindungen kann beides ursächlich erklären.

54DNA aus alter Zeit

Längst verloren geglaubte genetische Information hat sich in seit langem toten Pflanzen und Tieren erhalten. Nun wird es möglich, evolutive Veränderungen des Erbmaterials direkt zu untersuchen.

62Röntgen-Doppelsterne

In diesen Systemen verschlingt ein ultradichter Partner – meist ein Neutronenstern – Materie seines Begleiters. Gewaltige Ausbrüche von Röntgenstrahlung sind die Folge dieses Transfers, der die weitere Entwicklung beider Sterne drastisch verändert.

72Experimente zum Chaos

Einfache Versuche zeigen die wesentlichen Eigenschaften chaotischer Systeme: Unberechenbarkeit, den Weg zum Chaos über Periodenverdopplung, die Möglicheit, das Verhalten solcher Systeme gezielt zu beeinflussen, und Phänomene der Strukturbildung.

Zusatzbeitrag

84Der Acetylcholin-Rezeptor

Die Aufklärung eines der wichtigsten Empfängermoleküle für Neurotransmitter ermöglicht tieferen Einblick in die Steuerung der chemischen Signalübertragung zwischen Nervenzellen. Viele der gefundenen Eigenschaften sind weit verbreitet; sie treten zum Beispiel im Säugetiergehirn ebenso auf wie im elektrischen Organ des Zitterrochens|, und sie gelten ähnlich auch für etliche andere Rezeptorarten.

Interview