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Spektrum der Wissenschaft10 / 1993

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Lust am Grün

Spektrum der Wissenschaft10 / 1993

Inhalte dieser Ausgabe

10Wie man Tennisbälle bündelt

Wie man Tennisbälle bündelt, ohne selbst zum Nervenbündel zu werden: über vieldimensionale Packungsprobleme und die Wurst-Vermutung

16Unsymmetrische Mimik bei Affen

Ein emotionsgeladener Ausdruck entsteht bei Rhesusaffen auf der linken Gesichtsseite früher als auf der rechten und ist dort auch stärker. Schon bei tierischen Primaten könnten demnach die beiden ...

24Bremsen Algen die globale Erwärmung?

Der vom Menschen bewirkte Anstieg des Gehalts der Atmosphäre an Kohlendioxid stimuliert nach neuesten Untersuchungen das Wachstum winziger Planktonalgen im Meer. Dadurch könnten die Ozeane mehr von ...

32Verschrottung nuklearer Sprengköpfe

Mehr als 50.000 obsolet gewordene Kernsprengkörper lagern in den Arsenalen der Weltmächte. Wie kann man diese gefährlichste Altlast des kalten Krieges auf technisch und politisch sichere Weise beseitigen?

40Schneller als Licht?

Der Relativitätstheorie von Albert Einstein zufolge stellt die Lichtgeschwindigkeit eine obere Grenze dar; nichts – weder ein Teilchen noch irgendeine Information – kann sich schneller fortbewegen. Manche quantenmechanischen Vorgänge scheinen diese Regel zu verletzen. Wie läßt sich dieses Paradoxon erklären?

50Schizophrenie - Suche nach Ursachen und Auslösern

Studien der letzten Jahre mit verbesserten epidemiologischen und neuen biologischen Methoden widerlegen die Annahme, die Krankheit habe vorwiegend psychosoziale oder familiendynamische Ursachen und werde durch wachsende Zivilisation und Technisierung gefördert. Hingegen zeigte sich, daß das weibliche Geschlechtshormon Östrogen einen gewissen Schutzeffekt hat.

Bildartikel

60Kosmische Farben

Ein klassisches Verfahren der Farbphotographie enthüllt Details von Himmelsobjekten, die sonst selbst modernen elektronischen Detektoren verborgen blieben.

68Ernährung und Evolution der Primaten

Wesentliche anatomische und physiologische Merkmale des Menschen lassen noch immer erkennen, daß seine frühen Vorfahren ihr Futter in den Baumkronen des Regenwaldes fanden.

76Anergie von T-Zellen

Erkennen Immunzellen Antigene in Abwesenheit der richtigen Hilfssignale, gehen sie – statt anzugreifen – in einen inaktiven, als Anergie bezeichneten Zustand über, der möglicherweise auch dazu dient, das Immunsystem tolerant gegenüber körpereigenen Molekülen zu machen. Dies ließe sich vielleicht einmal zu einer Therapie gegen unerwünschte Abwehrreaktionen ummünzen.

84Intelligente Gele

Netze aus langkettigen Molekülen schrumpfen oder schwellen auf äußere Reize hin. Dadurch könnten sie die Grundlage neuartiger Maschinen bilden, die angemessen auf Umgebungsbedingungen reagieren und geschmeidig wie Muskeln sind.

93Biologische Reinigung ölkontaminierter Böden

Organische Schadstoffe im Boden können direkt, aber auch über Grundwasser, Nahrungsmittel und Luft den Menschen gefährden. Traditionelle Sanierungsmethoden haben ungünstige Nebenfolgen oder sichern ...

106Biologische Sanierung von Rüstungsaltlasten

Chemikalien aus Altlasten der Sprengstoffproduktion sind zum einen besonders gefährdend, zum anderen – da sie normalerweise in der Natur nicht vorkommen – durch Mikroorganismen schwer oder gar nicht ...

112Europa und die wissenschaftliche Gemeinschaft

Bei der Umsetzung des vierten Rahmenprogramms zur EG-Forschungspolitik für die Jahre 1994 bis 1998 werden erstmals drei renommierte Wissenschaftler – François Gros, Direktor des Pariser Instituts ...
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