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Spektrum der Wissenschaft11 / 1994

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Lust am Grün

Spektrum der Wissenschaft11 / 1994

Inhalte dieser Ausgabe

14Heidi oder der merkwürdige Attraktor

Die Beziehungen zwischen Mathematik und Biologie sind kompliziert. Sie verlaufen meistens nicht über hübsch Anzusehendes, das auf den ersten Blick zusammenzupassen scheint, sondern sind abstrakt und ...

28Trends in der Technik der Datenspeicherung

Die unlängst auf den Markt gekommen magnetooptischen Systeme sind den herkömmlichen, rein magnetischen bisher noch in der Speicherdichte überlegen. Doch läßt sich bereits absehen, daß dies nicht so ...

32Welche Form hatte die Flughaut der Pterosaurier?

Bei einem Langschwanz-Flugsaurier konnte jetzt geklärt werden, daß die Hauptflughaut von den Vorder- bis zu den Hinterextremitäten reichte. Anders als die Vögel und ähnlich wie die Fledermäuse konnten ...

38Die ordnende Kraft der Asymmetrie

Es sind Maschinen denkbar, die im Widerspruch zu den Prinzipien der Thermodynamik aus ungeordneter Bewegung nützliche Arbeit gewinnen können - vorausgesetzt, die Unordnung ist von der richtigen Art.

42Der Kriechmechanismus von Zellen

Körperzellen wandern, indem sie Pseudofüßchen vorstrecken, sich daran weiterziehen und diese dann wieder einholen. Das Cytoplasma darin wird vorübergehend zu einem elastischen Gel mit einem festen Proteingerüst. Die Dynamik des Vorgangs beruht auf dem fein abgestimmten Auf- und Abbau der beteiligten Komponenten in der Zellrinde.

November 1994

Bildartikel

58Chesley Bonestell, Raumfahrt-Visionär

Durch ein seltenes Zusammentreffen von handwerklichem Können, technischem Wissen und Phantasie gelang es diesem Maler, den Besuch auf fremden Welten zu imaginieren. Mit photorealistisch wirkenden Bildern belebte er die öffentliche Unterstützung für bemannte Raumfahrtunternehmen.

64Die Kern-Mantel-Grenze: Schaltstelle der Geodynamik

Wärme aus dem Erdkern treibt gewaltige Konvektionsströme im Erdmantel an, die ihrerseits das tektonische Geschehen an der Erdoberfläche bestimmen. Die Kern-Mantel-Grenze mit ihrer unregelmäßigen Form und der darüberliegenden äußerst inhomogenen D"-Schicht übt dabei einen entscheidenden Einfluß auf Lage und Schicksal der Konventionszellen aus

78Intelligenz von Orang-Utans

Die geistigen Fähigkeiten der roten Menschenaffen Sumatras und Borneos hat man lange unterschätzt. Dabei ist ihre Intelligenz nur anders ausgerichtet, aber nicht weniger hoch als die von Schimpansen und Gorillas, ihren afrikanischen Verwandten. Als größte baumlebende Säugerart setzen sie ihre technische und soziale Findigkeit besonders dafür ein, die verstreuten Nahrungsressourcen ökonomisch auszubeuten – und dabei Artgenossen zu meiden.

90Wie das Alphabet nach Japan kam

Als die ersten Europäer nach Japan gelangten, konfrontierten sie die Bewohner des insularen Landes mit einer völlig fremden Art zu schreiben. Die Rezeption der Alphabetschrift zog sich über mehrere Jahrhunderte hin. Heute ist sie integraler Bestandteil des japanischen Sprachlebens; ihre Verwendung hat sogar das Flair des exotisch Modernen.

102Jean-Henri Fabre

Dieser eigenbrötlerische französische Insektenforscher, ein Meister der Naturbeobachtung und des wissenschaftlichen Essays, war einer der beliebtesten Bildungsautoren seiner Zeit. Eine Betrachtung seines Hauptwerkes offenbart im nachhinein zwar manche Schwachpunkte, aber auch bisher nicht hinreichend gewürdigte Entdeckungen.

110Optische Resonatoren aus feinsten Tröpfchen

Feinste Teilchen oder Tröpfchen – Mikropartikel – sind derzeit Gegenstand intensiver Forschungen. Ihre Eigenschaften könnten beispielsweise eine neue Lasertechnik begründen. Auf pharmazeutischem ...

127Fehlt den Europäern der Mut zu neuen Produkten?

Die vergleichende Analyse von Patentaktivitäten kann als Indikator für die Gefährdung der Wettbewerbsfähigkeit einer Volkswirtschaft dienen. Ein Vergleich der Bundesrepublik, Großbritanniens und ...
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