Direkt zum Inhalt
Warenkorb 0

Spektrum der Wissenschaft11 / 1995

EUR 6,90 (Print)
EUR 6,90 (Print)
Aktuelles Angebot
Lust am Grün

Spektrum der Wissenschaft11 / 1995

Inhalte dieser Ausgabe

10Falsche Fibonacci-Folgen

Vertrauen ist gut, Beweise sind besser. Gerade Vermutungen, die auf eine begrenzte Folge kleiner Zahlen gegründet sind, führen häufig in die Irre.

20Fahrplan-Algebra

Die Modifikation einer klassischen mathematischen Theorie erlaubt die elegante Beschreibung eines Systems aus Einzelprozessen, die aufeinander warten müssen.

30Computer aus Proteinen

Biomoleküle als Rechnerbausteine erlauben im Prinzip, noch mehr Daten noch schneller auf noch engerem Raum zu speichern. Außerdem sollten sie sich besonders für parallele Datenverarbeitung, dreidimensionale Speichersysteme und die Konstruktion neuronaler Netze eignen - Grundvoraussetzung für die Schaffung künstlicher Intelligenz.

38Kultur- und Naturgüter der Welt: Bedrohung und Schutz

Mit der Welterbe-Konvention der UNESCO wurde 1972 das erste Abkommen geschlossen, das sowohl global bedeutende Kulturdenkmäler als auch einzigartige Naturregionen unter internationaen Schutz stellt. Bisher haben sich bereits 143 Staaten verpflichteet, gemeinsam die mittlerweile 440 ausgewählten Stätten für künftige Generationen zu bewahren. Jedoch sind viele gefährdet; immerhin 17 müssen derzeit auf einer Roten Liste geführt werden.

52Die Zerstörung des Immunsystems durch HIV

In einem anhaltenden Stellungskrieg gegen immer neue Varianten des AIDS-Erregers, die sich im Körper des Infizierten bilden, verzettelt sich das Immunsystem, bis schließlich das Kräftegleichgewicht zu seinen Ungunsten kippt. Wie lange die Abwehr durchhält, hängt einem Modell zufolge größtenteils von der Zusammensetzung der anfänglichen Reaktionen gegen das Virus ab.

70Salzfinger im Ozean

Schlanke vertikale Strömungen im Meer, die zum Sauerstoffaustausch und zur Wärmeverteilung beitragen, können die großräumige Struktur der Wassermassen ganz entscheidend beeinflussen.

78Der Rotwolf: ein Bastard und trotzdem schützenswert?

An diesem amerikanischen Caniden, offenbar einer Kreuzung zwischen Grauwolf und Kojote, entzündete sich eine Diskussion über Sinn und Probleme des Artenschutzes. Es gibt jedoch gute Argumente, die erfolgreichen Bemühungen um die Erhaltung solcher Hybriden nicht aufzugeben.

84Lernhilfen für neuronale Netze

Eine Maschine kann wesentlich erfolgreicher aus Beispielen lernen, wenn man ihr Zusatzinformationen, die den Beispielen nicht ohne weiteres zu entnehmen sind, in geeigneter Form zur Verfügung stellt.

90Wie Frösche einander übertönen

Für die Körpergröße quaken manche Froschmännchen extrem laut, um Revierkonkurenten einzuschüchtern und vor allem Weibchen anzulocken. Außerdem hat sich bei ihnen eine Fülle von Anpassungen entwickelt, durch die ihre Rufe den Hintergrundlärm durchdringen.
Erschienen am: