Direkt zum Inhalt
Warenkorb 0

Spektrum der Wissenschaft11 / 1998

EUR 6,90 (Print)
EUR 6,90 (Print)
Aktuelles Angebot
Zeit - Vom Augenblick bis zur Unendlichkeit

Spektrum der Wissenschaft11 / 1998

Inhalte dieser Ausgabe

20 Jahre Spektrum der Wissenschaft

1220 Jahre Spektrum der Wissenschaft: "Was man nicht richtig verstanden hat, macht Angst."

Zum November 1978 erschien die erste reguläre Ausgabe dieser Zeitschrift, zusammen mit der sogenannten Nullnummer. Seither hat Spektrum der Wissenschaft auf mehr als 30000 Seiten rund 2000 Hauptbeiträge von Forschern verschiedener Disziplinen publiziert, darunter von 39 Nobelpreisträgern. Es gratulieren Persönlichkeiten aus Forschung, Industrie und Wissenschaftspublizistik.

18Spaghetti-Wettrennen

Ein flüssiger Computer löst nicht nur das Problem des Handlungsreisenden, sondern auch die Nachwuchssorgen einer kriminellen Vereinigung.

30Brillantes Forschungslicht bei Bessy

Vor kurzem wurde das neu errichtete Elektronensynchrotron BESSY II in Berlin-Adlershof eingeweiht. Die dort erzeugte intensive Ultraviolett- und Röntgenstrahlung hilft, brennende Fragen in Physik, Chemie, Biologie, Medizin und Materialwissenschaften zu beantworten. Kooperationen mit Instituten auf der ganzen Welt sind vorgesehen.

32Vom Panama-Isthmus zum Grönlandeis

Messungen an Bohrkernen vom Meeresboden der Karibik zeigen, wann genau und wie sich durch die Schließung der Meerenge von Panama vor 13 bis 1,9 Millionen Jahren die Strömungsverhältnisse im Atlantik änderten – mit gravierenden Folgen für das Weltklima.

38Biochemische Ursache der Nikotinsucht

Einer französischen Forschergruppe ist es gelungen, eine spezifische Untereinheit eines Rezeptors im Gehirn zu identifizieren, die für die abhängig machende Wirkung des Nikotins verantwortlich ist.

39Pflanzen wehren sich mit Stickoxid

Stickstoffmonoxid (NO) ist nicht nur ein wichtiger Signalstoff in Säugetieren, auch Pflanzen bilden ihn nach einem Befall durch mikrobielle Krankheitserreger als eine der ersten Maßnahmen zur Pathogenabwehr.

42Erdbebenwarnung - schneller sein als die tödlichen Wellen

Zwar lassen sich Erdbeben noch immer nicht vorhersagen. Seismische Meßverfahren in Verbindung mit leistungsfähiger Datenverarbeitung und Kommunikationstechnik ermöglichen in bestimmten Fällen jedoch eine Vorwarnung, Minuten bevor die verheerenden Wellen eintreffen.

56Der Himmelskompaß der Wüstenameisen

Wenige Millimeter große Wüstenameisen der Sahara können über Hunderte von Metern zielgerichtet durch strukturloses Gelände navigieren. Sie orientieren sich dabei an einem für uns unsichtbaren Himmelsmuster. Mit einem interdisziplinären Forschungsansatz versucht ein Neurobiologenteam, Art und Funktion des inneren Kompasses aufzuklären.

70Rechnen mit DNA

Ein Computer der Zukunft könnte flüssig sein – aber ganz ohne Quanteneffekte. Moleküle, die der Natur abgeschaut sind, wirken als kleine Rechenmaschinen.

80Das Klima der Zukunft

Meteorologische Meßreihen und Computermodelle erlauben Ausblicke auf die veränderten regionalen Witterungsbedingungen in einer wärmeren Welt.

90Beton

Ob Wolkenkratzer, Sporthalle oder kühne Brückenkonstruktion – kein anderes Baumaterial läßt sich so vielgestaltig und dabei wirtschaftlich verwenden wie Beton. In den vergangenen Jahrzehnten entwickelte Zusatzstoffe verändern seine Eigenschaften und erschließen neue Anwendungen.

Wissenschaft in Bildern

102Polynesische Architektur

Hochentwickelt und vielgestaltig bot sich den europäischen Kolonialisten einst die Bauweise auf den Inseln des Pazifischen Ozeans. Doch überfremdet und in schlechter wirtschaftlicher Lage haben die verschiedenen Inselstaaten ihre kulturelle Identität weitgehend verloren, und spezifische Bauformen finden sich oft nur noch in Freilicht-Museen.

138Krebstherapie mit Ionenstrahlen

An der Gesellschaft für Schwerionenforschung (GSI) in Darmstadt wurde eine Einrichtung in Betrieb genommen, mit der sich Tumoren unter weitgehender Schonung des umgebenden gesunden Gewebes zerstören lassen.

144Patentrezept gegen Arbeitslosigkeit?

Erst seit kurzem wird das Potential neuer Dienstleistungen von Forschung und universitärer Lehre in Deutschland ernst genommen. Am 31. August hat nun das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie (BMBF) ein Handlungs- und Förderkonzept vorgelegt.

148Gutenberg, die neuen Medien und die Zukunft der Informationsgesellschaft

Der Buchdruck ist eine Kommunikationstechnologie, die unsere Kultur tiefgreifend verändert und ihre Strukturen über Jahrhunderte geprägt hat. An seinem Beispiel zeigt der Autor, daß man Kulturgeschichte durchaus mit Gewinn als eine Geschichte mehr oder weniger technisierter sozialer Informationsverarbeitung betrachten kann.
Erschienen am: