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Spektrum der Wissenschaft11 / 1999

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Alternative Heilverfahren

Spektrum der Wissenschaft11 / 1999

Inhalte dieser Ausgabe

12Bienenwaben sind wirklich optimal

Nach dem Beweis der Keplerschen Vermutung hat Thomas Hales ein ebenso traditionsreiches, wenn auch nicht ganz so berühmtes Optimierungsproblem erledigt.

14Eine Impfung gegen die Alzheimer-Krankheit?

Die Zahl der bekannten Substanzen, welche die Bildung der verhängnisvollen Proteinfasern im Gehirn von Patienten mit krankhaftem Altersschwachsinn hemmen können, ist in wenigen Jahren auf über ein Dutzend angewachsen. Jüngste Erfolgsmeldung: eine Impfung, welche die Krankheit völlig verhindert – zumindest bei Mäusen.

22Ans Licht gebracht

Für die Umwandlung von Schall in Licht – die sogenannte Sonolumineszenz – fand sich lange keine befriedigende Erklärung. Doch nun ist es gelungen, diesen verblüffenden Effekt weitgehend zu enträtseln.

32Schwerkraft-Billard im Sonnensystem

Vor Jahrmilliarden sah unser Sonnensystem anders aus als heute. Vor allem die äußeren Planeten veränderten ihre Bahnen durch gravitative Wechselwirkung und Beinah-Kollisionen. Literaturtip: Morrison, David Planetenwelten Eine Entdeckungsreise durch das Sonnensystem http://www.spektrum-verlag.com/katalog/isbn/82740527/index.htm

42Die Wahrheit über Tyrannosaurus rex

War der größte aller Raubsaurier Aasfresser? Lebte er als Einzelgänger oder in sozialen Verbänden? Bisher vernachlässigte „Spurenfossilien“ offenbaren Neues über seine Lebensweise.

50Die Obertonsänger von Tuwa

Sie loten die Grenzbereiche der stimmlichen Fähigkeiten aus: Obertonsänger erzeugen Klänge, die weder der Sprechsprache noch dem Gesang gleichen. Sie singen sogar mehrstimmig und bringen ihren Gesang in Einklang mit Naturgeräuschen.

56Wie das Gehirn eine Fliege erkennt

Amphibien verarbeiten Sinneseindrücke weitgehend ähnlich wie Säugetiere – ein unerwarteter Befund. Salamander und Frösche stellen das einfachste Modell dafür dar, wie ein Wirbeltier „sieht“ und das Wahrgenommene für eine Verhaltensreaktion „verrechnet“.

66Warum eine landesweite Raketenabwehr nicht funktioniert

Die Vereinigten Staaten wollen ihr Hoheitsgebiet vor einem Angriff mit ballistischen Flugkörpern schützen. Doch wie vergleichbare Vorhaben in der Vergangenheit wäre auch das derzeit geplante Raketenabwehrsystem mit relativ einfachen Mitteln auszutricksen.

74Naturwissenschaftler und Religion in Amerika

Naturwissenschaft und Religion scheinen in letzter Zeit wieder näher zusammenzurücken. Doch eine Umfrage in den USA hat ergeben, daß sich der religiöse Glaube von Wissenschaftlern seit 1930 kaum geändert hat – und unter Spitzenforschern finden sich gar mehr Atheisten als je zuvor.

84Der Jahrtausendfehler

Eigentlich ist die Lösung des Problems ganz einfach: Man schreibe alle zweistelligen Jahreszahlen in vierstellige um. In der Praxis kostet dieses Unternehmen jedoch Milliarden – und wird wahrscheinlich nicht rechtzeitig fertig.

90Wind weht nicht nur an der Küste

Geeignete Standorte für Windkraftanlagen im Binnenland sind gefragt, denn an der Küste wird es langsam eng. Doch die komplexere Topographie erschwert die Planung.

92Auf den Punkt genau

Kurzpulslaser, mit den Mitteln der stereotaktischen Neurochirurgie in Position gebracht, könnten Hirn- tumoren auf Mikrometer genau zerstören.

95Zurück zur Natur

S-Schichten, Komponenten lebender Zellen, bieten Nanotechnologen ein weites Spielfeld, zweidimensionale, funktionale Strukturen zu schaffen.

100Zusammenarbeit auf hohem Niveau

Vor zehn Jahren, am 10. November 1989, unterzeichneten die Forschungs- und Außenminister Polens und der Bundesrepublik Deutschland in Warschau ein Abkommen über wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit. Eine Bestandsaufnahme zeigt, wie vielfältig und partnerschaftsfördernd die Kooperationen geworden sind.

102'Entscheidend sind Mut und Zivilcourage – da hilft auch kein Ombudsmann'

Das Thema „Fehlverhalten in der Wissenschaft“ sorgt spätestens seit dem Fall Herrmann/Brach im Frühjahr 1997 in Deutschland für Wirbel: Zwei renommierte Forscher der Universität Ulm präsentierten in über 50 Veröffentli- chungen gefälschte Diagramme. Dieser Fall steht nicht allein. Um den Betrug einzugrenzen, stellte die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG eine Reihe ethischer Grundsätze auf. Ferner schlug sie allen Forschungseinrichtungen vor, ein Verfahren zur Verfolgung wissenschaftlichen Fehlverhaltens auszuarbeiten. Die Universität Ulm hat diese Empfehlung bereits umgesetzt. Spektrum der Wissenschaft sprach mit dem Dekan der Medizinischen Fakultät, Prof. Dr. med. Guido Adler.

106Bücher-Spezial: Sorgenkinder des Buchmarkts

Einmal im Jahr will Spektrum der Wissenschaft seinen Lesern einen etwas längeren und tieferen Blick in die Vielfalt der Sachbuch-Neuerscheinungen mit wissenschaftlichem Inhalt verschaffen – andere Medien nicht ausgeschlossen. Vollständigkeit bleibt ein unerreichbares Fernziel, wie der nachstehende Beitrag mit Zahlen belegt.

Rezension

122Selig sind die Sanftmütigen

Der Oberpirat zu sein ist ein zweischneidiges Vergnügen: Man darf zwar über die Verteilung der Beute bestimmen, muß aber um sein Leben fürchten.
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