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Spektrum der Wissenschaft2 / 1993

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Erwachsen werden - Der Weg zur Eigenständigkeit

Spektrum der Wissenschaft2 / 1993

Inhalte dieser Ausgabe

12Denken Mathematiker logisch?

Wie kommt ein Mathematiker auf seine Ideen? Ist es die schiere, weltabgewandte Logik? Oder spielt gelegentlich ein gewisser Realismus eine Rolle?

18Geschachtelte Fullerene

Durch Beschuß von Ruß mit intensiven Elektronenstrahlen lassen sich kugelartige Moleküle aus ineinandergeschachtelten Kohlenstoff-Käfigen erzeugen. Möglicherweise sind die zwiebelartigen Schalen mit ...

30Die Kühlung eines Teraflop-Rechners

Die massiv parallelen, extrem kompakt gebauten Supercomputer der Zukunft werden beträchtliche Wärmemengen auf kleinem Raum freisetzen. Als besonders wirksam bei deren Abfuhr erweist sich ein ...

32Die Kunst, die richtigen Fragen zu stellen

Für eine große Klasse von Suchproblemen, von harmlosen Ratespielen über die Qualitätskontrolle in der industriellen Fertigung bis hin zu Massentests auf ansteckende Krankheiten, kann man jetzt obere ...

36Die Entwicklung der Atmosphäre aus dem Erdmantel

Aus den Isotopenverhältnissen der Edelgase in vulkanischen Gesteinen läßt sich schließen, daß die irdische Lufthülle bereits in den ersten 100 Millionen Jahren der Erdgeschichte durch Entgasung des oberen Erdmantels entstanden ist und daß dessen Material sich seither nur wenig mit dem des unteren Mantels vermischt hat.

44Kühlung und Speicherung von Antiprotonen

Mit einem neuen Verfahren lassen sich die in Beschleunigern erzeugten hochenergetischen Antiteilchen der Protonen abbremsen und einsperren. Die Untersuchung dieser Partikel niedrigster Energie liefert die bisher genauesten Vergleiche der Eigenschaften von Materie und Antimaterie.

52Gelenkte Evolution von Biomolekülen

Biochemiker bedienen sich Mechanismen der natürlichen Entwicklung der Arten von Lebewesen, um chemische Verbindungen mit neuen Eigenschaften zu züchten. Indem sie Populationen von Makromolekülen durch Zyklen von Auslese, Vermehrung und Mutation schicken, vermögen sie Stoffe fast beliebiger Funktion zu schaffen.

Wissenschaftstrends

60Warum altern wir?

Körperlicher Verfall ist unter anderem genetisch bedingt – denn für unsterbliche höhere Organismen hat die Natur keine Verwendung.

Themen

68Experimentelle Marktwirtschaft(kostenlos)

Um das Wechselspiel von Angebot und Nachfrage zu untersuchen, läßt man in kontrollierten Versuchssituationen kleine Gruppen von Anbietern und Käufern wirtschaftliche Daten austauschen. Daraus ist zu lernen, wie spekulative Überhitzungen – bis hin zum Börsenkrach – entstehen und wie man ihnen zu begegnen vermag.

76Die Hypothese der Affektlogik

Nach diesem Konzept besteht die Psyche aus zwei untrennbar verbundenen komplementären Funktionseinheiten|: einem qualifizierenden Emotions- und einem quantifizierenden Kognitionssystem. Bewußte oder unbewußte affektive Faktoren beeinflussen das Denken selbst noch in der wissenschaftlichen Logik. Zahlreiche Befunde aus verschiedenen Forschungsgebieten stützen dieses integrative psycho-sozio-biologische Modell.

88Wie Affen sich verstehen

Einige Lautäußerungen von Primaten ähneln in ihrer Funktion in mancher Hinsicht menschlicher Sprache: Meerkatzen etwa signalisieren bestimmte Gefahrensituationen mit verschiedenen Rufen. Doch scheinen sich Primaten unterhalb der Stufe der Menschenaffen mentale Vorstellungen ihrer Artgenossen nicht zu vergegenwärtigen.

Interview

119Mickey-Mouse-Wortschatz für Grundschulkinder?

Vergleiche von Texten, die nach unterschiedlichen Lehrplänen unterrichtete Viertkläßler in den beiden ehemaligen deutschen Staaten und in der Schweiz geschrieben haben, erweisen: Die Begrenzung von ...

123Deutsche Forschungslandschaft ohne radikale Änderungen

Aktuelle wissenschaftliche Entwicklungen und die Integration der ostdeutschen Forschung stoßen auf ein starr gewordenes finanzielles und politisches System. Der neue "Graue Plan" der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) sucht wortreich die divergierenden Entwicklungen einzufangen.
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