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Spektrum der Wissenschaft3 / 2000

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Die Pest - Wiederkehrender Killer

Spektrum der Wissenschaft3 / 2000

Inhalte dieser Ausgabe

21Fortschritte bei g und G

Obwohl die universelle Gravitationskonstante G das kosmische Geschehen dominiert, ist ihr Wert bisher nur auf fünf Stellen genau bekannt. Schlimmer noch: Es gab in jüngster Zeit stark divergierende Ergebnisse. Mit verschiedenen Meßverfahren ließen sich G und die Erdbeschleunigung g nun jedoch genauer einkreisen.

28Hepatitis C - Die stille Volksseuche

Ein beträchtlicher Anteil der Bevölkerung ist Träger des Hepatitis-C-Virus, aber viele Menschen ahnen nichts von ihrer Infektion. Oft macht sich die schleichende Lebererkrankung erst nach Jahrzehnten bemerkbar – dann ist es jedoch vielfach zu spät.Literaturtip: Susanne Modrow, Dietrich FalkeMolekulare Virologie - Eine Einführung für Biologen und Medizinerhttp://www.spektrum-verlag.com/katalog/86025274/index.htm

36Wurmlöcher und Überlicht-Antriebe

Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie läßt ein winziges hypothetisches Schlupfloch für Raumreisen mit Überlichtgeschwindigkeit. Allerdings müßte man zu diesem Zweck das lokale Gefüge der Raumzeit extrem verzerren – mit sogenannter negativer Energie.Literaturtip: Mitchell Begelman, Martin ReesSchwarze Löcher im Kosmos - Die magische Anziehungskraft der Gravitation http://www.spektrum-verlag.com/katalog/isbn/82740105/index.htm

46Wir waren nicht die Einzigen

Seit etwa 25000 Jahren wird die Erde von einer einzigen Menschenart bevölkert. Das ist um so erstaunlicher, als in den letzten Jahrmillionen zumeist mehrere Hominidenarten gleichzeitig lebten. Warum all diese "Konkurrenten", wie zuletzt der Neandertaler, schließlich ausstarben, ist nicht geklärt. Vermutlich war es unsere geistige Überlegenheit – vor allem eine komplexe Sprache –, die uns zum Alleinherrscher machte.Literaturtip: Ian TattersallPuzzle Menschwerdung http://www.spektrum-verlag.com/katalog/isbn/82740140/index.htm

54Eine Reise zur Insel der Stabilität

Die Synthese des überschweren Elements 114 bestätigte die jahrzehntealte Vermutung, daß es am oberen Ende des Periodensystems jenseits des Urans einen Bereich gibt, in dem die Atomkerne ungewöhnlich stabil sind.

60Wie Pflanzen fühlen

Ähnlich einem Bergsteiger müssen rankende Gewächse auf ihrem Weg nach oben einen Halt ertasten und prüfen, ehe sie sich dauerhaft verankern. Jetzt beginnen Forscher, diese mechanosensorische Spitzenleistung zu entschlüsseln.Literaturtip: Strasburger, Lehrbuch der Botanik. 34. Auflagehttp://www.spektrum-verlag.com/katalog/82740779/index.htm

68Zeitumkehr-Akustik

Ein System von Schallwandlern vermag akustische Signale zu ihrer Quelle zurückzusenden, als liefe die Zeit umgekehrt ab. Mit diesem Verfahren lassen sich Nierensteine zertrümmern, Materialdefekte aufspüren und Unterwasser-Signale bündeln.

76Das Vermächtnis der Nefertari

Das Grab der altägyptischen Königin Nefertari, der Frau des Pharaos Ramses II., war Ausdruck einer Liebe, die den Tod überdauern sollte. Die kunstvollen Malereien vor dem Verfall zu schützen, erforderte Geschick und Einfallsreichtum.

84Hat das Telephon ausgedient?

Allgegenwärtig verbinden kupferne Leitungen Millionen von Teilnehmern miteinander. Dank einer DSL (Digital Subscriber Line) genannten Technik soll das auch im Zeitalter der Breitband-Kommunikation so bleiben: Das Telephonkabel hält noch viele Möglichkeiten offen.

86Lichtleiter für Jedermann?

Optische Fasern sind das leistungsfähigste Übertragungsmedium für die Datenkommunikation, doch für den Privatanwender sind sie noch zu teuer. Das könnte sich aber bald ändern.

94Satelliten und Internet als Aufbauhelfer

Um den Wiederaufbau in der zerstörten Balkanregion effizient durchführen zu können, soll ein raumbezogenes Informationssystem den Helfern wichtige Daten und den richtigen Überblick verschaffen. Das Konzept eignet sich auch für andere Katastrophengebiete.

96Bonn auf dem Weg zur 'Wissenschaftsstadt'

Die frühere Bundeshauptstadt Bonn erhält ein neues Profil. Es ist geprägt von großen nationalen Wissenschaftsorganisationen und international orientierten Forschungsinstituten.

98Das Forschungszentrum Caesar in Bonn

Interview mit dem Mathematiker Prof. Dr. Karl-Heinz Hoffmann. Er ist Gründungsdirektor und wissenschaftlich- technischer Vorstand des Center of Advanced European Studies and Research (Caesar) in Bonn.

114Ein seltsames Bild vom Schall

Man stelle sich vor, Töne würden durch einen sehr einfachen mathematischen Prozeß erzeugt. Das stimmt zwar nicht; trotzdem gewinnt man aus der Analyse des falschen Prozesses richtige Erkenntnisse.
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