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Spektrum der Wissenschaft5 / 1996

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Die Gattung Homo - Zeitgenossen des modernen Menschen

Spektrum der Wissenschaft5 / 1996

Inhalte dieser Ausgabe

14Sie liebt mich, sie liebt mich nicht

Die Scheibenblüten von Gänseblümchen und Sonnenblumen wie auch die Schuppen von Tannenzapfen folgen einer Dynamik, die ihre spiralige Anordnung quasi von selbst hervorbringt.

22Mit den Augen erkennen, ohne zu sehen

Hirnverletzte Patienten mit einem Balint-Syndrom sehen nur ein einziges Objekt in ihrem zentralen Gesichtsfeld. Jetzt wurde an einer Patientin mit dieser Störung festgestellt, daß sie zwei Objekte, ...

24Kannibalische Spinnen

Mitunter ist es dem eigenen Fortpflanzungserfolg dienlich, sich vom Geschlechtspartner oder von den Kindern verspeisen zu lassen.

Interview

46Knospung von Transportvesikeln in Zellen(kostenlos)

Im Binnenverkehr von Zellen befördern winzige Membranbläschen Frachten zwischen verschiedenen Abteilungen. Lange war rätselhaft, wie solche Vesikel für Proteine oder andere Substanzen sich überhaupt bilden. Ein europäisches und ein amerikanisches Team haben in Kooperation das generelle Prinzip des Mechanismus aufgeklärt.

52Quanten-Hall-Effekt und Supraleitung

Sperrt man Elektronen in die Grenzfläche zwischen zwei Halbleiterschichten und setzt sie bei niedrigsten Temperaturen einem äußeren Magnetfeld aus, so nimmt ihre Beweglichkeit sprunghaft mit dessen Stärke zu. Dieser Quanteneffekt hängt einer neuartigen Erklärung zufolge eng mit dem Phänomen der Supraleitung zusammen.

60Eine Mangroveninsel vor Belize

Die charakteristischen Mangrovensümpfe entlang vieler tropischer Küsten und Strände sind Lebensraum für eine Fülle einzigartiger Organismen. Wegen der oft extremen Anpassungen ist dieses Ökosystem gegen menschlichen Eingriff besonders empfindlich.

68Stadtplanung in Curitiba

Die südbrasilianische Metropole hat sich über etablierte Grundsätze der modernen Stadtplanung hinweggesetzt und modellhaft vorgeführt, wie sich mit einfachen, umweltkonformen Maßnahmen die Probleme eines rasch expandierenden Gemeinwesens besser lösen lassen als mit aufwendiger Technik.

76Die AIDS-Epidemie in Schwarzafrika

In allen Regionen südlich der Sahara wird das AIDS-Virus überwiegend durch heterosexuellen Geschlechtsverkehr übertragen, aber nur in manchen ist der Anteil Infizierter extrem hoch. Könnte der Umstand, daß in diesen Ländern die meisten Männer nicht beschnitten sind, in Kombination mit riskantem Sexualverhalten der Epidemie Vorschub leisten?

84Zehn Jahre Tschornobyl-Katastrophe

Der Name der kleinen Stadt in der Ukraine wurde zum Synonym für das bislang größte und schwerste Unglück in der Geschichte der zivilen Kerntechnik. Der Autor, damals Seuchenarzt in Kyiw und heute Botschafter seines Landes in den Vereinigten Staaten, hat die Auswirkungen des Reaktorunfalls von Anfang an miterlebt. Er schildert aus seiner Sicht die damaligen Geschehnisse und die Folgen, die noch einige Generationen lang andauern werden.

Zusatzbeitrag

119Forschungspolitik und qualitatives Wachstum

Welche Wissenschafts- und Forschungspolitik ist angesichts einer noch unbestimmbaren Zukunft erforderlich? Wie kann sie die Probleme der Menschen, der Umwelt, von Wirtschaft und Wachstum sowie der ...
Erschienen am: