Direkt zum Inhalt
Warenkorb 0

Spektrum der Wissenschaft5 / 1999

EUR 6,90 (Print)
EUR 6,90 (Print)
Aktuelles Angebot
Lust am Grün

Spektrum der Wissenschaft5 / 1999

Inhalte dieser Ausgabe

16Allgegenwärtiges Amyloid

Viele, wenn nicht gar alle Proteine können eine Art von Fasern bilden, die bei bestimmten Krankheiten auftreten. Dies muß keine schlechte Nachricht sein, da gegen eine universelle Strukturbildung eventuell auch ein universeller Hemmstoff existiert.

24Bose-Einstein-Kondensat tunnelt à la Josephson

Ein Bose-Einstein-Kondensat, das in einer vertikalen stehenden Lichtwelle gefangen ist, gibt unter dem Einfluß der Gravitation periodisch kohärente Atompulse ab. Dieses Phänomen, das dem Josephson-Effekt bei Supraleitern entspricht, ebnet einen Weg zum gepulsten Atomlaser.

26Photonische Kristalle durch Selbstorganisation

Das Rechnen mit Licht statt Elektronen böte viele Vorteile. Es erfordert Substanzen, die sich gegenüber Photonen so verhalten wie Halbleiter gegenüber Elektronen. Möglicherweise sind solche photonischen Kristalle auf einfache Weise durch Selbstorganisation zugänglich.

30Wie man aus einer Maus einen Elefanten macht

Die Maus ist das Labortier schlechthin, unentbehrlich für die biomedizinische Forschung – und künftig vielleicht auch für den Erhalt der genetischen Vielfalt gefährdeter Säugerarten.

38Klima und Vulkanismus auf der Venus

Das Klima der Venus hat sich wie das der Erde mit der Zeit stark verändert – Ergebnis jüngst erkannter Zusammenhänge zwischen geologischen Aktivitäten und atmosphärischen Schwankungen.

48Riesenechsen im Kampf ums Überleben

Vielleicht fünftausend Komodo-Warane leben noch auf dem indonesischen Archipel. Restbestände dieser urtümlichen „Drachen“ haben nur eine Chance, wenn sie genügend größere Säugetiere, vor allem Hirsche, zum Fressen finden.

56Der Urknall im Labor

In einem neuen Beschleuniger sollen Atomkerne nahezu mit Lichtgeschwindigkeit aufeinanderprallen. Am Kollisionsort werden für winzige Sekundenbruchteile Bedingungen herrschen wie zu Beginn des Universums.

74Börsenturbulenzen – neu erklärt(kostenlos)

Die Geometrie, welche die Form von Küstenlinien und die Gestalt von Galaxienhaufen beschreibt, erhellt auch, wie Aktienkurse steigen und abstürzen. Allerdings mußte der Vorkämpfer der fraktalen Geometrie dafür sein Konzept auf „Multifraktale“ erweitern.

78Japanische Physiker im Zweiten Weltkrieg(kostenlos)

Während das Land vom Krieg zerstört darniederlag, erlebte die theoretische Physik in Japan eine Blütezeit. Trotz fast völliger Isolation leisteten vor allem Shin-Ichiro Tomonaga und Hideki Yukawa wichtige Beiträge zu Quantenelektrodynamik und Kernphysik.

87Vernetzte Helfer im mitdenkenden Haus

Heinzelmännchen gibt es zwar nur im Märchen, doch die elektronisch vernetzten Häuser kommen dieser Vorstellung schon recht nahe: Sie eröffnen ihren Bewohnern ungeahnten Komfort, erhöhen die Sicherheit und helfen auch noch Energiekosten sparen. Link zum Thema:www.ad.siemens.de

92Wenn per Maus die Kasse klingelt

Einkaufen im Internet und Homebanking versuchen unseren Alltag zu erobern – doch noch spielen sie eine eher marginale Rolle. Ihr Erfolg wird davon abhängen, wie sicher und komfortabel die Netztransaktionen in Zukunft sein werden.

97Vorlesungen auf der Datenautobahn: Schöne neue Uni-Welt?

Internet, Multimedia- und Netzwerktechnologie halten Einzug in Deutschlands Hörsälen. So mancher Student hört bereits seine Vorlesungen am heimischen PC. An vielen Universitäten ist eine deutliche Aufbruchstimmung ins Informationszeitalter zu verspüren. Die Vision „Virtuelle Universität“ ist in greifbare Nähe gerückt. Link zum Thema:teleteaching.wi2.uni-erlangen.dead.informatik.uni-freiburg.de/virorwww.rhw.uni-muenster.dewww.dfn.dewww.rrze.uni-erlangen.dewww.dante.netwww.ucaid.edu/abilenewww.vbns.netwww.lrz-muenchen.de

102Rendezvous im virtuellen Schulungsraum

Die Schulungsteilnehmer sind über den Globus verstreut, und dennoch kann der Trainer am Bildschirm ihren Lernfortschritt verfolgen. Tele-Learning nennt sich diese Variante der Aus- und Weiterbildung in Unternehmen. Erste Umsetzungsversuche sind bereits gelungen.

105Internet-Handel zwischen Unternehmen: der am schnellsten wachsende Markt aller Zeiten

Nicht nur für Privatleute ist das Internet eine bequeme Möglichkeit, vom heimischen PC aus Angebote einzuholen und Preise zu vergleichen. Noch in weit stärkerem Maße gilt dies für die Vertriebs- und Einkaufsorganisationen von Unternehmen. Elektronische Business- to-Business-Geschäfte revolutionieren den weltweiten Handel. Link zum Thema:www.fvit-eurobit.dewww.e-commerce.iao.fhg.de„Wer liefert was?“ unter www.wlwonline.deBranchenbuch für Deutschland unter www.ebb.de

109In zehn Sekunden um die Welt

Die Informations- und Kommunikationstechnik stellt die Funktion ganzer Wirtschaftszweige auf eine neue Grundlage. Banken und Börsen sind dafür ein markantes Beispiel. Die technische Revolution sorgt für eine neue Rollenverteilung in der Finanzwirtschaft.

112Ärzte im Datennetz

Das deutsche Gesundheitswesen steht unter Druck: Bei sinkenden Einnahmen verlangen Patienten, die immer älter werden, nach besseren, aber auch teureren Behandlungsmethoden. Die Telemedizin soll Effizienz und Effektivität steigern.

116Dreidimensionale Einblicke ins Körperinnere

Seit in den 70er Jahren der Computer in der Medizintechnik seinen Einzug hielt, sind bildgebende Verfahren wie die Computer-Tomographie (CT) und Ultraschall aus der Diagnostik nicht mehr wegzudenken. Extrem leistungsfähigen Rechnern ist es zu verdanken, daß nun die bislang zweidimensionalen Bilder in räumliche Eindrücke aus dem Körperinneren umgewandelt werden können. Link zum Thema:Virtuelle Endoskopie im Internet: Jeder PC-Nutzer mit Internetanschluß kann eine Reise durch das Körperinnere machen. Er muß nur die Homepage der Universität Ulm anklicken: www.uni-ulm.de/klinik/radklinik/rad1/vrml

118Home Care – Die Gesundheitsversorgung kommt nach Hause

Daß der Anteil älterer Menschen an der Bevölkerung der Industrienationen stetig zunimmt, stellt die Gesundheitssysteme vor große Probleme. Im Hinblick darauf gewinnt Home Care, die heimische Gesundheitsversorgung mit Hilfe moderner Informationstechnologie, zunehmend an Bedeutung. Home Care soll nicht nur die Lebensqualität der Patienten verbessern, sondern auch die Kosten im Gesundheitswesen begrenzen.

122Die Welt am Draht

Unbemerkt von der Öffentlichkeit hat sich die Energieversorgung in den letzten Jahren dank moderner Informations- und Kommunikationstechnologie zu einer High-Tech-Branche entwickelt. Dennoch stehen die wirklich großen Veränderungen, vor allem bei Vernetzung und Liberalisierung, nach Meinung der Experten erst noch bevor. Link zum Thema:Homepage der Vereinigung Deutscher Elektrizitätswerke VDEW e. V.: www.strom.deHomepage der International Association for Energy Economics: www.iaee.orgwww.preussenelektra.de

124Autos als anonyme Staumelder

In Ballungszentren droht das Verkehrsnetz unter dem ständig wachsenden Autostrom zu kollabieren. Um morgen aber trotzdem noch mobil zu bleiben, wollen Forscher den Verkehrsinfarkt mit Telematik kurieren. Link zum Thema:Forschungsinformationssystem Traffic and Transport Management onLine: ttmline.forwiss.tu-muenchen.de

128„Die reale Welt beginnt das Netz aufzusaugen“

Das Internet und andere Kommunikationsnetze wachsen unaufhaltsam. Um nützliche Informationen zu angeln, tauchen wir zunehmend in ein Meer multimedialer Daten ein. Müssen wir dabei nicht fürchten zu ertrinken? Die Berliner Kommunikations-wissenschaftler Prof. Dr. Axel Zerdick und Dr. Ulrich T. Lange sowie die Soziologin Dr. Ute Hoffmann geben Auskunft darüber, wie wir im Globalen Dorf leben werden.

133Embryonenschutz – die europäische Dimension

Die Möglichkeiten der Forschung mit und an künstlich erzeugten menschlichen Embryonen wirft ethische und rechtliche Fragen auf, denen sich die Mitgliedsländer der Europäischen Union noch in unterschiedlicher Weise stellen.

136Die Petö-Therapie

Die in Ungarn entwickelte Methode der konduktiven Förderung soll bewegungsbehinderten Kindern und Erwachsenen helfen, ihren Alltag weitgehend selbständig zu meistern.

144Krater, Kunst und Kegelschnitte

Hyperbeln, die Privatsphäre eines Punktes und die Verteilung der Materie im Kosmos – das alles läßt sich aus selbstorganisierten Rieselskulpturen herauslesen.

148Die großen Menschenaffen.

Orang-Utan, Gorilla, Schimpanse, Bonobo. Die neue Sicht der Verhaltensforschung. BLV, München 1998. 159 Seiten, DM 59,90.

149Musikalische Akustik.

Ein Handbuch. Aus dem Amerikanischen von Thomas A. Troge. Schott, Mainz 1997. 512 Seiten, DM 98,–.

152Sehen heißt wissen.

Das Rasterelektronenmikroskop im Fehleranalyselabor. Selbstverlag (Sonnenbühl 13, 70597 Stuttgart) 1998. 182 Seiten, DM 35,–.

154Einsteins Akte.

Einsteins Jahre in Deutschland aus der Sicht der deutschen Politik. Springer, Berlin 1998. 552 Seiten, DM 58,–.

156SimCity 3000.

Computerspiel. Hardwarevoraussetzungen: Pentium 166, 32 MB RAM, 150 MB freier Festplattenspeicher, 4-fach CD-Laufwerk, 2-MB-Videokarte, Direct X-kompatible Soundkarte. Electronic Arts/Maxis 1999, ca ...
Erschienen am: