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Spektrum der Wissenschaft5 / 2001

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Die rätselhafte Welt der Wolken

Spektrum der Wissenschaft5 / 2001

Inhalte dieser Ausgabe

Verhaltensforschung

12Berechenbare Panik

Verschiedene physikalische Modelle erlauben inzwischen, das Verhalten von Menschenmassen in Katastrophenfällen vorherzusagen. Damit können sie helfen, Fluchtwege zu optimieren und so die Anzahl tragischer Unfälle zu senken.

Astrophysik

14Kosmische Monster der Mittelklasse

Außer den riesigen Mahlströmen in den Zentren aktiver Galaxien und den kleinen kosmischen "Staubsaugern", die bei Sternexplosionen entstehen, könnte es nach Beobachtungen von Röntgensatelliten eine dritte Art Schwarzer Löcher geben.

Serie: Die Botschaft des Genoms (Teil VIII)

Gravitation

22Von Extra-Dimensionen vorerst keine Spur

Wäre die Welt zehndimensional, nähme die Schwerkraft bei sehr kleinen Abständen vielleicht stärker zu als nach Newtons Gravitationsgesetz. Jetzt gelang ein Test bis 0,2 Millimeter.

Astronomie

Molekulargenetik

Geschichte

Treibhauseffekt

Mikrobiologie

Botanik

Materialforschung

Geophysik

28Die verbeulte Erde

Nicht nur die Plattentektonik gestaltet die Erdkruste. Gesteinsströme im Erdmantel heben und senken ganze Kontinente, ohne dass Krustenplatten miteinander kollidieren. Gewaltige Plateaus entstehen so – wie im südlichen Afrika.

Evolution

36Wenn die Evolution sich wiederholt

Die Großen Antillen wimmeln von verschiedensten Echsen der Gattung Anolis. Erstaunlicherweise wohnen auf allen Inseln des Archipels sehr ähnliche Typen. Und doch entstanden diese Arten unabhängig voneinander. Offenbar hat die Evolution hier immer wieder gleiche Lösungen hervorgebracht.

Auf den Spuren der dunklen Materie

44Gravitationslinsen

Sterne, Galaxien oder Schwarze Löcher können, ähnlich wie eine Glaslinse, das Licht noch weiter entfernter Himmelsobjekte ablenken. Dieser so genannte Gravitationslinseneffekt liefert Aufschlüsse über die dunkle Materie, die Struktur der Quasare und die großräumige Massenverteilung im Universum.

Zellbiologie

54Reißwolf für Proteine

Wie entsorgen Zellen überflüssige Proteine? Sie leiten sie in Gebilde aus vielen Verdauungsenzymen – so genannte Proteasomen –, welche die Proteine zerlegen. Das Material wird so wieder verwertbar. Die medizinische und pharmazeutische Forschung nutzt diesen Abbauvorgang als eine Fundgrube, etwa im Kampf gegen Krebs oder Aids.

Handprothesen

60Druckluft in den Fingern

Ein so komplexes Gebilde wie die menschliche Hand nachzubauen, ist eine schwierige Aufgabe. Neuartige Antriebselemente, die mit Druckluft oder hydraulisch arbeiten, und eine „intelligente“ Steuerung erlauben den Bau von Handprothesen, die dem natürlichen Vorbild näher kommen – und das bei geringerem Gewicht als herkömmliche Geräte.Literaturtip: Wehr, Marco; Weinmann, Martin (Hrsg.)Die Hand - Werkzeug des Geisteshttp://www.spektrum-verlag.de/dyn/detail.php?isbn=3827402921

Bioarchäologie

68Die Indianer von La Florida

Nach Ankunft der Europäer dezimierten nicht nur Seuchen, Krieg und Ausbeutung die Ureinwohner Amerikas. Neue bioarchäologische Untersuchungen in der ehemaligen spanischen Kolonie La Florida belegen, dass auch ein drastischer Wandel der Ernährung die Gesundheit der Indianer untergrub.

Hintergrund

Wissenschaftsgeschichte

Automobiltechnik

Musiktechnik

Umwelttechnik

Nanotechnik

Werkstoffe

Neuronale netze

88Die Messlatte liegt bei Null

Fehler beim Spritzgießen von Kunststoffteilen erzeugen teuren Ausschuss. Mit neuronalen Netzen scheint die Null-Fehler-Marke in greifbarer Nähe.

Umweltforschung

Talentförderung

Analyse des Wissenschaftsrates

94'Brauchen wir ein deutsches National Institute of Health?'

Der Vorsitzende des Stiftungsvorstandes Deutsches Krebsforschungszentrum, Professor Dr. Harald zur Hausen, plädiert für eine Neustrukturierung der deutschen Gesundheitsforschung nach US-amerikanischem Vorbild. Dadurch soll die Effizienz steigen und das Defizit gegenüber dem schlagkräftigen System der National Institutes of Health beseitigt werden.

Leibniz-Förderpreis

Landesforschungspreis Baden-Württemberg

Zoologie

Ernährung

99Essen auf Rezept

Wie Functional Food unsere Ernährung verändert Hirzel, Stuttgart 2000. 174 Seiten, DM 38,–

Philosophie

Anthropologie

Mathematikgeschichte

Archäologie

108Rom

Ein archäologischer Führer Aus dem Italienischen von Agnes Allroggen-Bedel. Philipp von Zabern, Mainz 2000. 283 Seiten, DM 49,80

109Wissenschaft im Internet: Körper mit Ecken und Kanten

Polyeder (Vielflächner, genauer: von ebenen Flächen begrenzte dreidimensionale Körper) sind dankbare Objekte der Computergrafik: hübsch anzusehen, vergleichsweise einfach zu berechnen und deshalb virtuell weitaus leichter herzustellen als in der Realität. Kein Wunder, dass die Vielfalt der Websites zum Thema "Polyeder" unüberschaubar ist. Immerhin verweisen die Polyeder-Freunde ungewöhnlich fleißig auf die Websites Gleichgesinnter; das Web ist an dieser Stelle besonders eng geknüpft. Vier Adressen empfehle ich Ihrer besonderen Aufmerksamkeit; deren Links bieten außerdem gute Ausgangspunkte für ausgedehnte Entdeckungsreisen im Internet.

BioTissue Technologies

MedCom GmbH

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