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Spektrum der Wissenschaft7 / 1993

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Die Gattung Homo - Zeitgenossen des modernen Menschen

Spektrum der Wissenschaft7 / 1993

Inhalte dieser Ausgabe

10Das Zentrum für extrem abstrakte Skulptur

Sätze aus der Zahlentheorie verhelfen zur Klarheit darüber, ob ein regelmäßiges Vieleck oder ein weniger regelmäßiges Dreieck in ein Gitter mit ganzzahligen Koordinaten paßt.

16Anatomische Korrelate der Akupunkturpunkte

Vergeblich hat man an den klassischen Akupunkturpunkten nach dort vermuteten punktförmigen Ansammlungen von Nervenendigungen gesucht. Was aber in der westlichen Kultur als Produkt bezeichnet wird, ...

26Viel Staub um Jupiter

Bei ihrem Swing-by-Manöver am Jupiter entdeckte die Sonnensonde Ulysses periodische Staubströme, die von dem Riesenplaneten stammen; außerdem konnten erstmals Staubkörner von außerhalb des ...

30Wirtschaftliche Aspekte des Kohlendioxid-Problems

Seit Beginn der industriellen Revolution wurde weltweit mehr und mehr von dem Treibhausgas CO2 freigesetzt. Mittlerweile droht sich dadurch das globale Klima zu verändern. Wie volkswirtschaftliche Szenarien belegen, sind die Kosten eines Übergangs zu wesentlich verringerten Emissionen durchaus vertretbar – politischen Willen vorausgesetzt.

40Stress-Proteine

Bei unterschiedlichsten Belastungen bilden Zellen spezielle Eiweißstoffe, die einer Schädigung entgegenwirken. Als erstes wurden die sogenannten Hitzeschock-Proteine entdeckt; deren Wirkungsbereich umfaßt aber wesentlich mehr Funktionen als Schutz in Stress-Situationen. Man hofft sogar, sie für neue Therapien gegen Infektions- und Autoimmunkrankheiten sowie gegen Krebs nutzen zu können.

48Der Grenzbereich zwischen Erdkern und Erdmantel

Zwischen dem Gestein des untersten Mantels und dem flüssigen Eisen des äußeren Kerns findet unter gewaltigem Druck und hoher Temperaturen offenbar eine ungewöhnliche chemische Reaktion statt, deren Produkte eine besondere Schicht bilden. Die dynamischen Vorgänge in dieser Übergangszone wirken sich bis an die Oberfläche aus: Sie beeinflussen die Rotation und das Magnetfeld der Erde.

Bildartikel

56Räumliche Bilder des Körperinneren

Aus der verwirrenden Vielfalt computer-tomographischer und ähnlicher Daten aus dem Körper eines Menschen erhält man unmittelbar einleuchtende und aufschlußreiche Bilder, indem man mit computergraphischen Methoden den natürlichen Verlauf der Lichtstrahlen nachbildet.

Wissenschaftstrends

66Kosmos im Aufruhr

Die Vorstellung vom ruhigen, kaum veränderlichen Weltraum ist obsolet, seit Forschungssatelliten immer neue, teils sehr rätselhafte Quellen von Röntgen- und Gammastrahlung ausmachen. In diesen bisher unzugänglichen Spektralbereichen eröffnen sich Einblicke in ein sich unablässig wandelndes, dynamisches Universum.

76Neurobiologie der Angst

Studien an Affen enthüllen nach und nach die neurochemischen Prozesse, die bei verschiedenen Arten von Furcht eine Rolle spielen. Vielleicht eröffnen sich dadurch neue Möglichkeiten, schweren Angstzuständen beim Menschen zu begegnen.

84Paul Dirac und das Schöne in der Physik

Sein Leben widmete er der Suche nach mathematischer Eleganz in den Naturgesetzen. Geradezu besessen von dieser Vorstellung gelangen ihm bahnbrechende Erkenntnisse in der Quantentheorie – wie etwa die Voraussage der Antimaterie.

Interview

96Gentechnik und Unkräuter

Wie kann die landwirtschaftliche Produktion gesteigert werden, ohne die Nutzfläche auszuweiten oder durch erhöhten Einsatz von Agrochemikalien einen ökologischen Kollaps zu riskieren? Besteht im ...

Kasten

103Unkräuter und Kulturpflanzen

Die Unterscheidung zwischen nützlich und schädlich kann sich im Laufe der Geschichte verschieben|: Unkräuter werden gelegentlich zu Kulturpflanzen und diese umgekehrt zum Unkraut. Mit der strikten ...

107Artenrückgang bei Ackerunkräutern

Die Intensivierung des landwirtschaftlichen Pflanzenbaus in den letzten hundert Jahren hat auch die Ackerunkraut-Vegetation strukturell und floristisch stark verändert. In den alten Ländern der ...

112Kommunikationsgewohnheiten und Lesen

Das Ergebnis einer Verhaltensstudie widerspricht einem allgemeinen Vorurteil: Die Lesehäufigkeit ist nicht rückläufig. Das Was und Wie des Lesens wird allerdings stark von persönlichen Gewohnheiten ...
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