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Gehirn&GeistDossier 4/2019

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Gehirn&GeistDossier 4/2019

Gehirn&GeistDossier 4/2019

Inhalte dieser Ausgabe

Editorial

06Geistesblitze

Organoide: Minigehirne mit Potenzial • Neuroimaging: Neues MRT-Verfahren misst Hirnaktivität in Echtzeit • Bildgebung: Durchsichtige Maus

Neuronale Netzwerke

08Per Tollwut in die Denkzentrale

Tollwutviren arbeiten sich von einer Bisswunde bis in das Gehirn vor. Forscher nutzen diese Eigenschaft, um mit gentechnisch veränderten Erregern Hirnschaltkreise zu kartieren.

16Schattenriss des Gehirns

Eine innovative Technik erlaubt es, lebendes Nervengewebe sehr genau darzustellen. Der Trick: Man färbt nicht die Zellen selbst an, sondern den Raum dazwischen.

24Ein Strichcode für Neurone

Mit einem neuen Verfahren lässt sich der Verlauf unzähliger Nervenzellen im Gehirn aufklären. Dazu erhält jedes Neuron einen eigenen genetischen »Strichcode«.

30Zaubertrick aus dem Labor

Wissenschaftlern ist es gelungen, Hirngewebe durchsichtig zu machen. Die Methode erlaubt ihnen tiefe Einblicke ins Zentralnervensystem.

38Nervenzellen auf den Puls gefühlt

Forscher haben Proteine entwickelt, die unter Einwirkung elektrischer Ströme aufleuchten. Damit kann man die Aktivität ganzer Hirnregionen, aber auch einzelne Neurone beobachten.

44Ein Baukasten für Gehirne

Forscher untersuchen die Entwicklung des Nervensystems immer häufiger an künstlichen Minihirnen. Inzwischen können sie die Organoide in einer Art Baukastensystem zusammensetzen.

Hirnkarten

50Jobverteilung im Gehirn

Mit Hilfe großer Datenbanken ergründen Neurowissenschaftler die Aufgaben einzelner Hirnareale. So erstellen sie eine funktionelle Karte des Gehirns.

54Im Dschungel der Neurone

Um den Schaltplan des Gehirns aufzuklären, müsste man rund 1000 Exabyte Informationen verarbeiten. Wie wird man dieser Datenmenge Herr?

60Infografik: Die Entschlüsselung des Geistes

Konnektomforscher wollen die vielen Milliarden Neurone im Gehirn kartieren. Ein Mammutprojekt.

Neuroimaging

62Monster-Scanner in Aktion

Modernste Magnetresonanztomografen arbeiten mit Feldstärken von mehr als zehn Tesla. Sie versprechen große Fortschritte in der Hirnforschung sowie in der medizinischen Diagnostik.

68Gute Frage: Warum ist ein Kernspintomograf so laut?

Cyril Poupon vom staatlichen französischen Kernforschungszentrum CEA erklärt, wieso die Geräte so viel Krach machen.

70Was Hirnbilder wirklich aussagen

Die Bilder aus dem Hirnscanner sind das Ergebnis komplizierter Datenanalysen. Gleichwohl verdanken wir ihnen viele neue Erkenntnisse.

74Infografik: So funktioniert ein Hirnscanner

Die Magnetresonanztomografie ist aus der Neurowissenschaft nicht mehr wegzudenken. Doch wie entstehen die bunten Hirnbilder eigentlich genau?

Studiendesign

769 Ideen für bessere Neuroforschung

Vertreter verschiedener Fachdisziplinen schildern ihre Visionen der Hirnforschung von morgen.

82Schafft die statistische Signifikanz ab!

Mehr als 800 Experten sagen: Wissenschaftliche Hypothesen sollte man nicht länger anhand des so genannten p-Werts in zwei Kategorien stecken.

89Auf diese Zahlen kommt es an

Mit p, n, d, und η² bewerten Forscher die Bedeutung ihrer Ergebnisse. Ein Überblick.
Erschienen am: 29.11.2019

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