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Spektrum der WissenschaftDossier 2/2011

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Digitalpaket: Das Gehirn

Spektrum der WissenschaftDossier 2/2011

Inhalte dieser Ausgabe

HIRNFORSCHUNG

06Im Kopf herrscht niemals Ruhe

Wenn wir dösen oder tagträumen, schaltet sich das Gehirn keineswegs ab, sondern behält ein hohes Maß an Hintergrundaktivität bei. Diese scheint bei manchen neurologischen Erkrankungen verändert zu sein

EVOLUTION

14Die zwei Seiten unseres Gehirns

Beide Hemisphären unterschiedlich zu nutzen, ist keine Neuerfindung des Menschen. Schon Fische schnappen sich Beute oft nur auf ihrer rechten Seite

GROSSHIRNRINDE

22Neuronales Origami

Die Windungen der Hirnoberfläche sind schlicht das Ergebnis mechanischer Kräfte durch Nervenfaserbündel

NEUROBIOLOGIE

28Unterschätzte weiße Hirnmasse

Die weiße Substanz besteht aus langen Nervenfasern, die oft weit entfernte Hirngebiete miteinander verknüpfen. Nach neuen Erkenntnissen hat sie wichtige Aufgaben, etwa beim Lernen oder bei der Entstehung von Selbstkontrolle

PORTRÄT: WOLF SINGER

38"Sie sind doch Ihr Gehirn – wer sonst?"

Max-Planck-Direktor Wolf Singer über die Arbeitsweise des Hirns und die Folgen für unser Weltbild

METHODIK

44Die Erleuchtung des Gehirns

Eine raffinierte neue Technik, die Optogenetik, erlaubt Wissenschaftlern, neuronale Schaltkreise höchst präzise zu kartieren - und sogar gezielt anzusteuern

NEUROGENESE

52Sein oder Nichtsein

Tag für Tag entstehen neue Nervenzellen in unserem Denkorgan, doch die meisten sterben bald wieder ab. Offenbar überleben nur solche Neurone, die bei besonders anspruchsvollen Lernaufgaben gefordert sind

KOGNITION

58Wie Zauberer mit der Wahrnehmung spielen

Illusionisten machen sich seit Jahrhunderten Schwachpunkte in der Arbeitsweise unseres Gehirns zu Nutze. Neurowissenschaftler können von ihnen einiges lernen

NEUROIMPLANTATE

68Log-in ins Gehirn

Laut manchen Spekulationen werden wir eines Tages Informationen direkt in unser Gedächtnis laden und Maschinen nur mit der Kraft unserer Gedanken beherrschen können. Einfache Schnittstellen, die Hirnsignale erfassen und mit ihnen Geräte steuern, existieren bereits. Wohin geht die Reise?

NEUROENHANCER

74Doping fürs Denken

Werden wir künftig zum Frühstück eine Pille einwerfen, um Konzentration und Gedächtnis zu steigern? Geht das überhaupt, ohne langfristig das Gehirn zu schädigen? Dieses Thema fordert Neurowissenschaftler und Ethiker gleichermaßen heraus. Ergänzend zum Artikel erläutert die Medizinethikerin Bettina Schöne-Seifert im Interview die moralischen Fallstricke rund ums pharmakologische Hirndoping
Erschienen am: 11.03.2011

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