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Gehirn&GeistDossier 2/2012

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Depressionen - Wege aus dem Dunkel

Gehirn&GeistDossier 2/2012

Inhalte dieser Ausgabe

Sehen

06In der Bilderwerkstatt

Unser Gehirn konstruiert ein Abbild der Welt. Doch neuen Erkenntnissen zufolge verarbeitet bereits die Netzhaut viele parallele Versionen des visuellen Inputs.

12Augenblicke des Nichts

Obwohl unsere Augen so gut wie nie still stehen, erscheint uns die Umwelt stabil. Das verdanken wir einer Meisterleistung des Gehirns.

18Zum Greifen nah

Der Blockbuster "Avatar" hat eine neue Ära der Filmgeschichte eingeläutet: Das 3-D-Kino setzt sich mehr und mehr durch. Wie entsteht dabei der täuschend echte Seheindruck?

22Geisterhafte Erscheinungen

Wahrnehmungsexperte Rainer Rosenzweig erzeugt "Übersinnliches" – mit Nachbildern.

26Ich sehe was, was ich nicht seh

Die visuelle Wahrnehmung ist nicht zwangsläufig an Bewusstsein gebunden. Manche Reize verarbeitet unser Sehsystem, ohne dass wir etwas davon mitbekommen.

Hören

32Hören am Limit

Selbst im größten Stimmengewirr können wir den Ausführungen eines Gesprächspartners folgen. Laut dem Neurophysiologen Holger Schulze beruht dieser "Cocktailparty-Effekt" auf neuronalen Hemmmechanismen im Hörkortex.

38Die Last des Lauten

Lärm gehört zum Alltag und stört uns mal mehr, mal weniger. Welche Geräuschkulissen die geistige Leistungsfähigkeit im Büro oder in der Schule am meisten schwächen, wird heute intensiv erforscht.

44Wege zur Stille

Tinnituspatienten hören Töne, die es nicht gibt. Die Wurzel des Übels liegt jedoch nicht im Gehör, sondern im Gehirn! Abhilfe erhoffen sich Mediziner unter anderem von gezielter Beschallung.

Riechen und Schmecken

50Duft nach Maß

Wie unterscheidet unsere Nase eigentlich zwischen den Tausenden von Gerüchen, die wir wahrnehmen können? Der Neurobiologe Jörn Niessing lüftet das Geheimnis.

58Immer der Nase nach

Ohne dass wir uns dessen bewusst sind, wirken Düfte auf unsere Stimmung. Andererseits beeinflusst unsere emotionale Verfassung auch, wie gut wir uns einen Geruch merken.

60Geschmackssache

Ob Sushi oder Schweinshaxe: Was dem Einzelnen gut mundet, ist nicht nur eine Frage der Erfahrung. Individuelle Geschmacksvorlieben liegen bereits in unseren Genen, wie Studien beweisen.

Körperwahrnehmung

64Rinks oder lechts?

Lange Zeit glaubten Forscher, die rechte Hirnhälfte vermittle ausschließlich Empfindungen auf der linken Körperseite und die linke Hemisphäre solche auf der rechten. Doch trickreiche Experimente belegen: Was uns das Gehirn als links oder rechtsverkauft, hängt von der Situation ab.

70Heilsame Reflexionen

Mittels Spiegeln lassen sich verblüffend einfach Körperillusionen hervorrufen. Neurologen nutzen diesen Effekt, um Phantomschmerzen und sogar Lähmungen zu heilen.

Multisensorik

74Auge hört mit!

Über die Sinnesorgane nimmt unser Gehirn in jeder Sekunde eine Flut von Reizen auf – und verschmilzt sie sogleich zu einem sinnvollen Ganzen.

78Gefühle auf allen Kanälen

Den emotionalen Ausdruck anderer richtig zu deuten, ist für ein gutes soziales Miteinander unerlässlich. Offenbar nutzen wir dafür sogar verschiedene Sinneskanäle gleichzeitig.

84Sinfonie in Rot

Manchen Synästhetikern erscheinen Klänge als bunte Muster, andere "schmecken" Berührungen. Die Hirnforscher Danko Nikolić und Uta Maria Jürgens erklären, wie es zu solchen Phänomenen kommt.

90Virtuelle Realität zum Anfassen

Tübinger Forscher ergründen die Gesetze der menschlichen Wahrnehmung mit aufwändigen Simulationen.

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Was ist Bewusstsein? • Macht Mitgefühl moralisch? • Existiert die Seele? • Wird Psychologie überschätzt? • Gibt es Wahrheit? • Kann man Resilienz lernen? • Bewirkt Nichts etwas?

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Halluzinationen - Wenn Realität und Illusion verschmelzen

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