Direkt zum Inhalt
Warenkorb 0
Dossier 1/2022

Gehirn&GeistDossier 1/2022

EUR 8,90 (Print) | AB: 28.01.
EUR 8,90 (Print) | AB: 28.01.
Aktuelles Angebot
Dossier 1/2022

Gehirn&GeistDossier 1/2022

Gehirn&GeistDossier 1/2022

Inhalte dieser Ausgabe

Editorial

Sucht

06Das Island- Experiment

Welche Maßnahmen am besten dabei helfen, Jugendliche vor Drogenmissbrauch zu bewahren, ist eine strittige Frage. Island ging einen ungewöhnlichen Weg – mit durchschlagendem Erfolg.

14Gute Frage: Können Drogen beim ersten Konsum abhängig machen?

Wie lange es dauert, bis sich feste Konsumgewohnheiten herausbilden, erklärt der Suchtexperte Wolfgang Sommer von der Universität Heidelberg.

16Außer Kontrolle

Ein Großteil der Rauschmittel stimuliert das Dopaminsystem im Gehirn. Dessen Aktivierung steigert die Lust auf den Stoff noch mehr. Warum wird nicht jeder Drogenkonsument süchtig?

Rausch

24Chaos auf Zeit

Nach der Einnahme von Halluzinogenen arbeiten neuronale Netzwerke im Gehirn desorganisierter als sonst. Diese Unordnung erzeugt wohl den außergewöhnlichen Geisteszustand.

32Interview: »Rausch ist ambivalent«

Die Soziologin Yvonne Niekrenz hat den rheinischen Karneval erforscht. Ihr Befund: Rausch braucht Regeln, um nicht aus dem Ruder zu laufen!

36Infografik: Wie Alkohol im Gehirn wirkt

Von angeheitert bis sturzbetrunken: So verändert Alkohol die neuronale Reizverarbeitung und schädigt die grauen Zellen.

Psychedelika und Ecstasy

38Im Rausch aus der Depression

Ein psychedelischer Trip kann das Denken und Fühlen einer Person verändern. Kann man mit Drogentrips Depressionen behandeln? Klinische Studien mit Psilocybin zeigen erste Erfolge.

46Mit Zaubertrank auf Seelenreise

Schamanen im Amazonasgebiet nutzen die pflanzliche Droge Ayahuasca schon lange zur Behandlung psychischer Leiden. Inzwischen ergründen Forscher ihr Gefahren- und Heilpotenzial.

54Clean werden um jeden Preis?

Bereits eine einzige Dosis des Halluzinogens Ibogain lässt angeblich das Verlangen nach Rauschmitteln wie Heroin und Kokain auf Dauer verpuffen. Forscher sind skeptisch.

61Partydroge gegen das Trauma

Einiges deutet darauf hin, dass der Ecstasy-Wirkstoff MDMA die Therapie von Posttraumatischen Belastungsstörungen deutlich verbessern könnte.

66LSD zum Frühstück

Immer mehr Menschen nehmen regelmäßig winzige Mengen Psychedelika ein, um ihre Leistungsfähigkeit und Kreativität zu steigern. Hält dieses »Microdosing«, was es verspricht?

Cannabis und Nikotin

72Heilsamer Hanf

Cannabis soll gegen Schmerzen helfen, bei Schlafstörungen, Depression und weiteren psychischen Leiden ebenso. Doch nicht alle Wirkungen sind tatsächlich wissenschaftlich belegt.

80»Cannabis ist keine harmlose Droge, ob legalisiert oder nicht«

Die Psychologin Eva Hoch erforscht die Folgen des Cannabiskonsums und behandelt abhängige Menschen. Sie sieht Chancen sowie Risiken in der geplanten Legalisierung.

88Nikotin auf Rezept?

Nikotin hat ein denkbar schlechtes Image. Auf Grund seiner kognitiv anregenden Wirkung wird es inzwischen allerdings als Therapeutikum und Neuroenhancer erprobt.

94Wie schädlich sind E-Zigaretten wirklich?

»Vaping« oder »Dampfen« liegt im Trend – und wird mancherorts wieder verboten. Wie bedenklich sind E-Zigaretten wirklich, und welche gesundheitlichen Folgen sind bisher bekannt?
Erschienen am: 28.01.2022

Kennen Sie schon …

Gehirn&Geist – 2/2022

»Gehirn&Geist« beschäftigt sich mit dem Thema Geistig flexibel? - So anpassungsfähig ist unser Gehirn. Außerdem im Heft: Cannabis - Folgen der Legalisierung, Hirnfunktion - Jenseits von Arealen und Kategorien, Multiple Persönlichkeit - Wenn das Ich zersplittert, Psychiatrie - Revolution in der Diagnose.

Spektrum Kompakt – Erfülltes Leben - Kleine Dinge, große Wirkung

Was hilft uns, auch in schwierigen Zeiten Sinn, Glück und Zufriedenheit zu finden? Es sind oft die kleinen Dinge, die uns Kraft geben.

Spektrum Kompakt – Schlafen und Träumen - Auszeit für den Körper

Während wir schlafen, kommt unser Körper zur Ruhe. Im Gehirn jedoch herrscht Hochbetrieb: Träume bescheren uns Kopfkino jeglichen Genres, am Tag Erlebtes will verarbeitet, Neues verankert und gelernt werden. Um so wichtiger ist, für guten Schlaf zu sorgen.