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Ich war während unseres Noordwijk-Wochenendes am 2.10.2016 im ESTEC und habe mir verschiedenste Themenbereiche angeschaut. Es war ein sehr interessanter Tag! Seit gestern sind auch offizielle Bilder vom Tag online, hier der Link: https://www.flickr.com/photos/esa_events/sets/72157674570890046/ Liebe Grüße von einem treuen Abonnenten!
Ist die Art und Weise, mit der nach Planeten in anderen Sonnensystemen gesucht wird, überhaupt geeignet, die Existenz von nicht beobachteten Planeten auszuschließen? Nach meinem Verständnis ließe sich mit den verwendeten Methoden in unserem Sonnensystem aus entsprechender Entfernung vielleicht noch nicht einmal der Jupiter detektieren, weil die Umlaufzeit viel zu lang ist.
Da bisher nur relativ wenige Exoplanetensysteme beobachtet wurden, sind die Zahlenangaben („80%“) reichlich irreführend. Das Modell kann bestimmt eine Anzahl Beobachtungen erklären, vielleicht auch eine größere Anzahl der bisher beobachteten Planetensysteme, aber da die Beobachtungen von Kepler noch kein einziges Planetensystem wie unseres zeigen konnten, erscheint mir der Titel dieses Beitrages doch allzu reißerisch. Schade.
Der Artikel in Sterne und Weltraum 10/2016 von Thomas Hebbeker ist schön verständlich geschrieben. Leider hat auf Seite 80 links oben der Graphiker zur Verwirrung der Leser den kleinen Erdglobus zum Pol der Ekliptik statt zur beabsichtigten Erdachse ausgerichtet.
Stellungnahme der Redaktion
Herr Reinhold Müller-Mellin hat Recht. Wir bedauern das Versehen.
"Wir sehen die kastenartige Struktur und das darin enthaltene X in den Bildern von WISE sehr deutlich."
Das ist nicht korrekt ausgedrückt! Was wir sehen, ist eine räumliche Sternverteilung deren Projektion auf unsere Bildebene wie ein X aussieht. Damit eine räumliche Sternverteilung in unserer sich drehenden Galaxis stabil sein kann, muss sie Punkt- oder Rotations-symmetrisch sein! Was wir also bei einem Kasten sehen, ist die Projektion des dicken Mantels eines Zylinders. Was wir bei einem X sehen, ist die Projektion des dicken Mantels zweier an der Spitze verbundener Kegel, die senkrecht auf der Ebene unserer Scheiben-Galaxis stehen.
Was MICH fasziniert ist, dass die Spitzenwinkel der Kegel fast 90 Grad betragen.
Kaum vorstellbar was bei so einer Nova an Energie frei wird, allein was die Sonne davon abgibt ist fast unvorstellbar: http://live-counter.com/sonne/ Und dann die Energie von Millionen von Jahren in einem einzigen gewaltigen Rumms, einfach nicht mehr vorstellbar.,,
Wenn Gaia die Positionen der Sterne auf eine Millibogensekunde genau vermessen hat, dann bedeutet dies doch, dass diese Sternpositionen laufend neu vermessen werden müssen, da sich ja auch Fixsterne bewegen. Diese Bewegungen sind zwar äußerst gering, aber durch die auf die Spitze getriebene Vermessungsgenauigkeit verändern sich die Daten doch laufend. Oder unterliege ich einem Denkfehler?
Stellungnahme der Redaktion
Nein, das ist keineswegs ein Denkfehler. Wenn Gaia wirklich nur Positionen bestimmen würde, dann wäre die Genauigkeit tatsächlich binnen eines Jahres schon wieder verloren. Denn sowohl die fortschreitenden jährlichen Eigenbewegungen als auch die periodischen Parallaxenbewegungen der vielen Gaia-Sterne liegen typischerweise in der Gegend von 0.5-2 Millibogensekunden, und bei Millionen sogar noch darüber.
Aus den mehrfachen Positionsmessungen, die Gaia an jedem der Sterne durchführt, werden aber gleich auch die jährlichen Eigenbewegungen und die Parallaxen mitbestimmt. Und mit diesen zusätzlichen Angaben lässt sich die Position der Sterne dann für Jahrzehnte (in die Zukunft und in die Vergangenheit) mit nur langsam abnehmender Genauigkeit voraus- bzw. zurückberechnen. Hier schlagen dann nicht mehr die Eigenbewegungen selbst, sondern nur noch die Ungenauigkeit ihrer Bestimmung zu.
Ausnahmen sind lediglich enge Doppelsterne, die so eng sind, dass Gaia sie nicht als zwei getrennte Lichtpunkte sieht. Diese beschreiben durch ihren gegenseitigen Umlauf am Himmel kleine Wellenlinien. Aber auch diese Fälle versucht das wissenschaftliche Gaia-Konsortium aus den Einzelmessungen zu erkennen - und dann entsprechend zu behandeln, damit auch für sie die Position bis in fernere Zukunft korrekt berechnet werden kann.
Bei dem jetzt veröffentlichten ersten Gaia-Katalog liegen noch so wenige Messungen pro Stern vor, dass die Bestimmung von Eigenbewegungen und Parallaxen nur für 2 Millionen Sterne (0,2 Prozent) und die Entdeckung von Doppelsternen noch gar nicht möglich war. Das kommt aber alles noch.
Oh Mann, das ist aber echt mal Pech gewesen, wenn man sich die Bilder anguckt. Drei Meter weiter und man wäre wieder in der Sonne gewesen. Ausgerechnet den kleinen Flecken Schatten zu erwischen … das muss noch mal extra frustrierend sein für die Beteiligten!
Kurz vor der Explosion sind eine kurze Lautsprecher-Bemerkung und unmittelbar danach ein ungesundes, scharfes "Tonk" zu hören. Genau so hat sich bei mir mal das Platzen eines falsch montierten Untertischboilers angehört (Abfluss-Dichtungsquetschung). Irgendwas scheint da an/in der Falcon 9 abgerissen oder geplatzt zu sein. Da ich nicht weiß, ob hier Links erlaubt sind: YouTube nach "SpaceX - Static Fire Anomaly - AMOS-6 - 09-01-2016 (Synced Audio)" durchsuchen.
Und nein, in der Falcon 9 sind keine Untertischboiler verbaut ;)
Ich lichte diesen Nebel auch gerade über mehrere Tage verteilt ab. Allerdings ohne spezielle Filter. Ich hoffe, nach 30 Stunden ebenso die zarten Schleier rund um den sehr hellen Kern herausarbeiten zu können :-). Auf jeden Fall herzlichen Glückwunsch :-)
ein paar Nullen übersehen?
07.10.2016, Gernot DewesDistanz des Kuipergürtels zur Sonne ist 100mal weiter. Also ca 6 Milliarden km.
Wie soll der Satz nun korrekt heißen?
Sie haben Recht, da sind tatsächlich ein paar Nullen verloren gegangen. Ich habe den Fehler ausgebessert.
Daniel Lingenhöhl
Spektrum.de
Mein Besuch im ESTEC der ESA am 2.10.2016
07.10.2016, Volker Hoffhttps://volkerhoff.com/besuch-in-europas-groesstem-weltraumzentrum-in-holland/
Galaktische Grüße!
Volker
Besuch im ESTEC
05.10.2016, Volker HoffSeit gestern sind auch offizielle Bilder vom Tag online, hier der Link:
https://www.flickr.com/photos/esa_events/sets/72157674570890046/
Liebe Grüße von einem treuen Abonnenten!
Planetensuche
05.10.2016, Olaf SchlüterReichlich Spekulativ
05.10.2016, Dr. Dieter Meinertsieht man noch was ?
26.09.2016, Jörg SchneiderKorrektur zu Artikel: Die Erde: ein Kreisel im All
26.09.2016, Reinhold Müller-Mellin, KielHerr Reinhold Müller-Mellin hat Recht. Wir bedauern das Versehen.
Wunder des Weltalls
23.09.2016, Manuela Stelzer, AltbachWunderschön ...
23.09.2016, Uli SGroßes Lob an den Fotografen.
Ein riesiges "X"
18.09.2016, Georg ZieglerMelissa Ness vom MPIA:
"Wir sehen die kastenartige Struktur und das darin enthaltene X in den Bildern von WISE sehr deutlich."
Das ist nicht korrekt ausgedrückt! Was wir sehen, ist eine räumliche Sternverteilung deren Projektion auf unsere Bildebene wie ein X aussieht. Damit eine räumliche Sternverteilung in unserer sich drehenden Galaxis stabil sein kann, muss sie Punkt- oder Rotations-symmetrisch sein!
Was wir also bei einem Kasten sehen, ist die Projektion des dicken Mantels eines Zylinders. Was wir bei einem X sehen, ist die Projektion des dicken Mantels zweier an der Spitze verbundener Kegel, die senkrecht auf der Ebene unserer Scheiben-Galaxis stehen.
Was MICH fasziniert ist, dass die Spitzenwinkel der Kegel fast 90 Grad betragen.
Mit freundlichem Gruß
Georg Ziegler
Sonne Masseverlust
16.09.2016, Leoa, Nürnberghttp://live-counter.com/sonne/
Und dann die Energie von Millionen von Jahren in einem einzigen gewaltigen Rumms, einfach nicht mehr vorstellbar.,,
Gaia: Fluch der Präzision?
14.09.2016, Hannes Partsch, KennelbachNein, das ist keineswegs ein Denkfehler. Wenn Gaia wirklich nur Positionen bestimmen würde, dann wäre die Genauigkeit tatsächlich binnen eines Jahres schon wieder verloren. Denn sowohl die fortschreitenden jährlichen Eigenbewegungen als auch die periodischen Parallaxenbewegungen der vielen Gaia-Sterne liegen typischerweise in der Gegend von 0.5-2 Millibogensekunden, und bei Millionen sogar noch darüber.
Aus den mehrfachen Positionsmessungen, die Gaia an jedem der Sterne durchführt, werden aber gleich auch die jährlichen Eigenbewegungen und die Parallaxen mitbestimmt. Und mit diesen zusätzlichen Angaben lässt sich die Position der Sterne dann für Jahrzehnte (in die Zukunft und in die Vergangenheit) mit nur langsam abnehmender Genauigkeit voraus- bzw. zurückberechnen. Hier schlagen dann nicht mehr die Eigenbewegungen selbst, sondern nur noch die Ungenauigkeit ihrer Bestimmung zu.
Ausnahmen sind lediglich enge Doppelsterne, die so eng sind, dass Gaia sie nicht als zwei getrennte Lichtpunkte sieht. Diese beschreiben durch ihren gegenseitigen Umlauf am Himmel kleine Wellenlinien. Aber auch diese Fälle versucht das wissenschaftliche Gaia-Konsortium aus den Einzelmessungen zu erkennen - und dann entsprechend zu behandeln, damit auch für sie die Position bis in fernere Zukunft korrekt berechnet werden kann.
Bei dem jetzt veröffentlichten ersten Gaia-Katalog liegen noch so wenige Messungen pro Stern vor, dass die Bestimmung von Eigenbewegungen und Parallaxen nur für 2 Millionen Sterne (0,2 Prozent) und die Entdeckung von Doppelsternen noch gar nicht möglich war. Das kommt aber alles noch.
Ulrich Bastian
So ein Pech!
06.09.2016, Christian Mertes, Bielefelddas ist aber echt mal Pech gewesen, wenn man sich die Bilder anguckt. Drei Meter weiter und man wäre wieder in der Sonne gewesen. Ausgerechnet den kleinen Flecken Schatten zu erwischen … das muss noch mal extra frustrierend sein für die Beteiligten!
Geräusch kurz vor der Explosion
04.09.2016, Jörg MalekUnd nein, in der Falcon 9 sind keine Untertischboiler verbaut ;)
30h harte Arbeit
03.09.2016, Jörg Schneider