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Ist es nicht sehr gewagt, bei (im dem Bild erkennbaren) nur 21 Gesamtereignissen aus dem fragwürdigen Ort der 9 Ereignisse schon eine rein zufällige Häufung dieser 9 Ereignisse auf eine Wahrscheinlichkeit von 1 : 20000 zu schätzen ? Die Gesamtzahl der Ereignisse ist doch lächerlich gering. Es gibt weitaus bessere Statistiken zu auffälligen Quasarverteilungen, die bei einer zufälligen Häufung von 1:300000000 dennoch als eine rein zufällige Häufung abgetan werden: anderenfalls müsste man sich wirklich mal Gedanken machen, ob hier eher die Theorien oder Beobachtungen einer "Korrektur" bedürfen.
Stellungnahme der Redaktion
Ja, das scheint ziemlich gewagt. Wahrscheinlich brauchen aber weder die Theorie noch die Beobachtungen eine Korrektur, sondern lediglich die statistische Auswertung derselben durch die Autoren dieser Publikation.
Wissenschaftliche Publikationen werden vor ihrer Veröffentlichung von unbeteiligten Kollegen begutachtet. Eigentlich hätte der Gutachter in diesem Fall den Autoren raten sollen, ihre Statistik auf Stichhaltigkeit zu überprüfen - oder noch besser: auf mehr Ereignisse im Ring zu warten, damit er glaubhafter wird.
Ein häufig in der Wissenschaft gemachter statistischer Fehler ist der Folgende: man sieht etwas Überraschendes, und dann berechnet man im Nachhinein (!) die statistische Wahrscheinlichkeit genau dieser gesehenen Anordnung von Messpunkten. Das gilt aber nicht, da man nicht genau diese Anordnung betrachten darf, sondern alle möglichen ähnlich gearteten Anordnungen gemeinsam betrachten muss.
Ein Beispiel soll das erläutern: An einem bestimmten Samstag sind in drei benachbarten kleinen Dörfern in Niedersachsen Fünfer im Lotto gezogen worden. Die Wahrscheinlichkeit, dass dies passiert, liegt bei eins zu vielen, vielen Milliarden. Dass es doch passiert ist, das beweist also, dass beim Staatlichen Lotto geschummelt wird. Oder?
Nein, denn solche unwahrscheinlichen Konstellationen lassen sich im Nachhinein aus wirklich jedem Lotto-Samstag konstruieren. Und wenn ein Wissenschaftler Messdaten anschaut, dann tut sein Hirn permanent genau dies: Unerwartete Muster suchen. So entstehen viele der großen Entdeckungen der Naturwissenschaften. Aber die meisten der gesehenen Muster sind eben doch Zufall. Ob das auch für diesen Fall gilt, kann nur die Zukunft zeigen.
Der letzte Satz ist missverständlich: jeglicher Nachthimmel (auch z.B. der europäische oder chilenische) ist nur unter freiem Himmel zu bewundern. Alles andere ist kein Nachthimmel.
In den Medien war der Vollmond vom 29. August 2015 wieder einmal als „Supervollmond" angekündigt worden, wenngleich er mit einer Entfernung von ca. 358.000 km nicht in den engeren Bereich der Rekord-Annäherungen an die Erde kam. Zum Vergleich: Am 4. Januar 1912 war der Vollmond nur 356.375 km von uns entfernt, so dass sein scheinbarer Durchmesser noch um 0,8 Bogenminuten größer war.
Dennoch hatte dieses Ereignis für Mitteleuropa eine Besonderheit: Der Mond, der ca. 45 Minuten vor dem Zeitpunkt des Vollmondes aufging, hatte dieses Mal einen sehr kleinen Phasenwinkel von nur knapp 1,27° – d.h. er stand ziemlich exakt 180° gegenüber der untergehenden Sonne und war zu 99,99% beleuchtet, so dass praktisch keine Schattenbildung an den Kraterrändern am Mondrand zu erkennen war. Zur Zeit des Vollmonds kann der Phasenwinkel durchaus mehr als 5,7° betragen, so dass dann nur ca. 99,75% der Mondfläche beleuchtet sind und Kraterränder viel deutlicher in Erscheinung treten.
Dieser Unterschied in den Phasenwinkeln mag geringfügig erscheinen, jedoch wirkt er sich messbar auf das Reflexionsvermögen der Mondoberfläche und somit auf die scheinbare Helligkeit des Vollmondes aus.
Glückwunsch Mario, das ist ohne Zweifel eines der besten H-Alpha-Bilder einer Fleckengruppe, das ich je gesehen habe. Zugleich wunderbar ästhetisch und angsteinflößend.
Nur der rote Balken stört den Sehgenuss. Ich habe im aufgehellten Himmel des Luxemburger Südens eine einzige Perseide gesehen, und das noch dazu drei Tage nach dem Maximum.
Ich kenne Reinhard praktisch nur durch seine ausgezeichneten H-Alpha-Aufnahmen in 'Wunder des Weltalls' und sehe zu meiner Freude, dass seine Aufnahmen auch im Weißlicht nichts zu wünschen übrig lassen.
Die Zenitfotografie ist nicht so mein Ding. Da ich fast nur mit Refraktoren arbeite und die Kamera etwa 70 Zentimeter über dem Boden ist, leide ich dauernd unter Kopf- und Genickschmerzen. Herrliches Bild des lichtschwachen Kometen, der unter den vielen hellen Sternen hervorglimmt.
un nu?
25.09.2015, Horse Badortiesnein
Sonne im Weißlicht.
22.09.2015, Guy HeinenStatistik - zu: Eine riesige Ringstruktur im Universum?
11.09.2015, Martin Nischang, MagdeburgJa, das scheint ziemlich gewagt. Wahrscheinlich brauchen aber weder die Theorie noch die Beobachtungen eine Korrektur, sondern lediglich die statistische Auswertung derselben durch die Autoren dieser Publikation.
Wissenschaftliche Publikationen werden vor ihrer Veröffentlichung von unbeteiligten Kollegen begutachtet. Eigentlich hätte der Gutachter in diesem Fall den Autoren raten sollen, ihre Statistik auf Stichhaltigkeit zu überprüfen - oder noch besser: auf mehr Ereignisse im Ring zu warten, damit er glaubhafter wird.
Ein häufig in der Wissenschaft gemachter statistischer Fehler ist der Folgende: man sieht etwas Überraschendes, und dann berechnet man im Nachhinein (!) die statistische Wahrscheinlichkeit genau dieser gesehenen Anordnung von Messpunkten. Das gilt aber nicht, da man nicht genau diese Anordnung betrachten darf, sondern alle möglichen ähnlich gearteten Anordnungen gemeinsam betrachten muss.
Ein Beispiel soll das erläutern: An einem bestimmten Samstag sind in drei benachbarten kleinen Dörfern in Niedersachsen Fünfer im Lotto gezogen worden. Die Wahrscheinlichkeit, dass dies passiert, liegt bei eins zu vielen, vielen Milliarden. Dass es doch passiert ist, das beweist also, dass beim Staatlichen Lotto geschummelt wird. Oder?
Nein, denn solche unwahrscheinlichen Konstellationen lassen sich im Nachhinein aus wirklich jedem Lotto-Samstag konstruieren. Und wenn ein Wissenschaftler Messdaten anschaut, dann tut sein Hirn permanent genau dies: Unerwartete Muster suchen. So entstehen viele der großen Entdeckungen der Naturwissenschaften. Aber die meisten der gesehenen Muster sind eben doch Zufall. Ob das auch für diesen Fall gilt, kann nur die Zukunft zeigen.
U. Bastian
Der Nachthimmel
11.09.2015, Martin Nischang, MagdeburgRing oder Spirale?
09.09.2015, Liane Mayerdie URL stimmt nicht
04.09.2015, Sigrid Dorothea Friedel ThomerVollmond am 29. August 2015
03.09.2015, Matthias Dopleb, ZittauZum Vergleich: Am 4. Januar 1912 war der Vollmond nur 356.375 km von uns entfernt, so dass sein scheinbarer Durchmesser noch um 0,8 Bogenminuten größer war.
Dennoch hatte dieses Ereignis für Mitteleuropa eine Besonderheit:
Der Mond, der ca. 45 Minuten vor dem Zeitpunkt des Vollmondes aufging, hatte dieses Mal einen sehr kleinen Phasenwinkel von nur knapp 1,27° – d.h. er stand ziemlich exakt 180° gegenüber der untergehenden Sonne und war zu 99,99% beleuchtet, so dass praktisch keine Schattenbildung an den Kraterrändern am Mondrand zu erkennen war.
Zur Zeit des Vollmonds kann der Phasenwinkel durchaus mehr als 5,7° betragen, so dass dann nur ca. 99,75% der Mondfläche beleuchtet sind und Kraterränder viel deutlicher in Erscheinung treten.
Dieser Unterschied in den Phasenwinkeln mag geringfügig erscheinen, jedoch wirkt er sich messbar auf das Reflexionsvermögen der Mondoberfläche und somit auf die scheinbare Helligkeit des Vollmondes aus.
Außergewöhnlich schönes Bild einer Fleckengruppe in H-Alpha
03.09.2015, Guy HeinenZugleich wunderbar ästhetisch und angsteinflößend.
Schöne dreidimensionale Wirkung
02.09.2015, Reinhard PankrathSehr klar und nah, aber doch unerreichbar!!
31.08.2015, Lili YangWunderschönes Bild
25.08.2015, Guy HeinenSchönes Bild der Plejaden
25.08.2015, Guy HeinenProfessionelle Aufnahme des Kometen Jacques
25.08.2015, Guy HeinenMit allen Wellenlängen gewaschen
25.08.2015, Guy HeinenGlückwunsch Roby für deine Ausdauer! Ohne GoTo finde ich nicht mal M13.
25.08.2015, Guy Heinen