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Die erste barrierefreie Sternwarte mit Planetarium ist bereits gebaut und geht Ende Juli in Dieterskirchen (Landkreis Schwandorf, Bayern) in Betrieb. Näheres unter http://www.sternwarte-dieterskirchen.de
Ich hatte das Bedürfnis, das originelle Gedicht des Lesers Bernhard Arnold auf S.9 der Ausgabe Juli 2014 durch einige Zeilen zu ergänzen:
Spiralgedicht
Ein Stern umkreist ein Schwarzes Loch. Wie zauberhaft er strahlt! Allein, er glaubt zu kreisen, doch er kreist nicht, er spiralt.
„Oh du mein Stern, siehst du denn nicht da vorn die Schwarzschild-Sphäre?“ „Die halt ich bloß für ein Gerücht, um das ich mich nicht sche...“ Bernhard Arnold
Doch jeder, der Physik versteht, sieht deutlich die Gefahr: Es schluckt die Singularität, was ihr zu nahe war.
Entsende, Stern, noch einen Strahl des rotverschobnen Lichts, dann stürze – du hast keine Wahl – hinein ins schwarze Nichts. Alfred Hauer
12.07.2014, Dr.Pierre E. Schmid, Kilchberg ZH Schweiz
Folgende Mängel/Unterlassungen habe ich dem Oculum Verlag mitgeteilt : Sowohl im Index zuhinterst, wie auch in der Tabelle "Kategorisierung" der Einführung sind folgende Objekte nicht enthalten : - die 2950 katalogisierten Doppelsterne DSt - die 1168 katalogisierten Veränderlichen Sterne
Die im Beitrag genannte Entfernung von 37000 Kilometern kann doch unmöglich stimmen!? Ein Druckfehler? Welche Geschwindigkeit hat Rosetta denn relativ zum Kometen?
Stellungnahme der Redaktion
Doch die Angabe stimmt, Rosetta war zum Zeitpunkt der Aufnahme nur noch 37000 Kilometer vom Kometenkern entfernt. Dies entspricht etwa der Entfernung der geostationären Satelliten zur Erde. Rosetta bewegt sich mit einer äußerst geringen Relativgeschwindigkeit zum Kern, am 8. Juli 2014 betrug sie nur noch rund 160 Kilometer pro Stunde. Derzeit werden immer wieder Bremsmanöver mit dem Antrieb der Sonde durchgeführt, um die Relativgeschwindigkeit bis zum Ankunftstag, dem 6. August, auf nur noch 3,6 Kilometer pro Stunde zu senken. Dies entspricht etwa der Geschwindigkeit eines gut ausschreitenden Fußgängers.
Dr. Tilmann Althaus, Redaktion "Sterne und Weltraum"
Dank sei der modernen Zeit, via Internet an solche Informationen heranzukommen, vor allem an die herrlichen Aufnahmen. Ich genieße es am Abend, auf meinem PC-Monitor meine eigene Diashow zu starten und gerate ins Träumen, nur einmal dort überallhin zu können. Danke für Euren Einsatz, Menschen wie mir dies zu ermöglichen.
Herr Manfred Möller merkt in SuW 7/2014, S.8 an, dass man kaum Hinweise findet auf gegenseitige Planetenbedeckungen. Ich habe dazu schon viel gerechnet und geschrieben. Die nächsten Ereignisse finden sich auf meiner Homepage unter http://www.marco-peuschel.de/planeten.html . Es gibt auch ein Buch von mir im Handel dazu. Der teilweise Inhalt kann über http://www.marco-peuschel.de/buecher.html eingesehen werden. Dass aktuell nichts zu diesem Thema veröffentlicht wird liegt daran, dass wir grade eine große zeitliche Lücke zwischen zwei aufeinanderfolgenden Ereignissen haben, die vom Jahr 1818 bis 2065 dauert.
Selbst von Merseburg, also doch erheblich weiter südlich, habe ich die leuchtende Nachtwolke gesehen. Da ich leider dienstlich unterwegs war, konnte ich nicht fotografieren. Es war aber ein toller Anblick!!
wir vom Projekt Sternenpark Schwäbische Alb sind auf Stimmenfang für den Energiewende-Wettbewerb der Sparkassen in Deutschland. Damit besteht die ziemlich gute Chance auf eine bundesweite Werbekampagne zum Thema Lichtsmog!
Physikalisch ist für uns doch nur fassbar, was "diesseits" des Ereignishorizontes stattfindet. Was jenseits davon stattfindet ist doch nur eine aus der allgemeinen Relativitätstheorie erschlossene mathematische Extrapolation/kontinuierliche Fortsetzung unserer Gegebenheiten, welche sich jedoch unserer Beobachtung entziehen muss. Und dabei werden ab einem bestimmten Stadium wohl Quanteneffekte die Oberhand gewinnen, über die bis heute nur spekuliert werden kann. Eine echte Singularität ("Im Zentrum herrscht eine unendlich hohe Dichte") kann es dabei jedoch auf keinen Fall geben, weil es jeder Quantenbeschreibung wegen den prinzipiellen Unschärfen widersprechen würde. Für unsere heutigen astronomischen Beobachtungen ist dies jedoch unerheblich, da für diese der Ereignishorizont die letzte Grenze ist.
Liebes Team von "Sterne und Weltraum" ich habe da mal eine Frage: Wir wissen ja, dass sich der Weltraum ausdehnt und dadurch die Wellenlänge des Lichts gestreckt wird. Die Lichtgeschwindigkeit bleibt ja konstant. Jetzt wird bei einer Gravitationswelle der Raum rechtwinklig zur Ausbreitungsrichtung in der einen Achse gestaucht, während er in der anderen Achse gestreckt wird. Diese Längenänderung will man mittels Laserinterferometer, wie Geo600, messen. Aber! Wenn der Raum gestreckt und gestaucht wird, müsste sich doch die Wellenlänge des Lichts entsprechend ändern, also die Anzahl Wellenberge und -täler konstant bleiben und keine Phasenverschiebung hervorrufen. Wie will man dann Gravitationswellen mittels Laserinterferomenter messen können?
Stellungnahme der Redaktion
Diese Frage wird öfters gestellt. Sie ist sehr berechtigt, denn die Funktion von Gravitationswellen-Detektoren ist keineswegs "anschaulich". Die Antwort liegt gewissermaßen in der Aussage, dass Raum und Zeit in der Allgemeinen Relativitätstheorie nicht nur "gekoppelt" sind, wie Herr Schubert es auf der Leserbriefseite von SuW 7/2012 ausdrückte, sondern mehr oder weniger identisch. Strikt relativistisch gesehen können räumliche Distanzen nämlich nur durch Zeitmessungen bestimmt werden, und zwar durch Lichtlaufzeiten. Wenn man also gemeinhin sagt, dass durch eine Gravitationswelle der Abstand zwischen den beiden Spiegeln in einem Gravitationswellenempfänger sich ändert, dann heißt das ganz strikt und ausschließlich: Die Lichtlaufzeit vom einen Spiegel zum anderen und wieder zurück ändert sich. Genau das - und nur das - kann man mit dem Interferenz-Detektor am einen Ende der Interferometerstrecke feststellen.
Und damit ist auch klargestellt, dass eine solche Änderung, wenn sie denn eintritt, messbar ist. Und zwar innerhalb des Systems, nicht von außen. Es ist dabei völlig gleichgültig, ob ein äußerer Beobachter diese Änderung als eine Änderung der räumlichen Anordnung der Spiegel, oder als eine Änderung des Zeitablaufs im System, oder als eine Frequenzänderung der Lichtwelle, oder als eine Mischung aus allen drei Effekten sehen würde. Das hängt letztlich nur von dem Koordinatensystem ab, das verschiedene Beobachter zur Beschreibung der Welle verwenden würden.
NGC 6188 - The Dragons
17.07.2014, Herma GroßWunderschön!
17.07.2014, Thomas MSuper!
15.07.2014, PeterBarrierefreie Sternwarte
15.07.2014, Claus ZilleDie erste barrierefreie Sternwarte mit Planetarium ist bereits gebaut und geht Ende Juli in Dieterskirchen (Landkreis Schwandorf, Bayern) in Betrieb. Näheres unter http://www.sternwarte-dieterskirchen.de
Mit freundlichen Grüßen,
Claus Zille
Beeindruckend
15.07.2014, PabloSpiralgedicht - Ergänzung
13.07.2014, Alfred Hauer, Zwettl, ÖsterreichSpiralgedicht
Ein Stern umkreist ein Schwarzes Loch.
Wie zauberhaft er strahlt!
Allein, er glaubt zu kreisen, doch
er kreist nicht, er spiralt.
„Oh du mein Stern, siehst du denn nicht
da vorn die Schwarzschild-Sphäre?“
„Die halt ich bloß für ein Gerücht,
um das ich mich nicht sche...“
Bernhard Arnold
Doch jeder, der Physik versteht,
sieht deutlich die Gefahr:
Es schluckt die Singularität,
was ihr zu nahe war.
Entsende, Stern, noch einen Strahl
des rotverschobnen Lichts,
dann stürze – du hast keine Wahl –
hinein ins schwarze Nichts.
Alfred Hauer
"interstellarum Deep Sky Atlas"im SUW März 2014
12.07.2014, Dr.Pierre E. Schmid, Kilchberg ZH SchweizSowohl im Index zuhinterst, wie auch in der Tabelle "Kategorisierung" der Einführung
sind folgende Objekte nicht enthalten :
- die 2950 katalogisierten Doppelsterne DSt
- die 1168 katalogisierten Veränderlichen Sterne
Rosetta
10.07.2014, HorandDoch die Angabe stimmt, Rosetta war zum Zeitpunkt der Aufnahme nur noch 37000 Kilometer vom Kometenkern entfernt. Dies entspricht etwa der Entfernung der geostationären Satelliten zur Erde. Rosetta bewegt sich mit einer äußerst geringen Relativgeschwindigkeit zum Kern, am 8. Juli 2014 betrug sie nur noch rund 160 Kilometer pro Stunde. Derzeit werden immer wieder Bremsmanöver mit dem Antrieb der Sonde durchgeführt, um die Relativgeschwindigkeit bis zum Ankunftstag, dem 6. August, auf nur noch 3,6 Kilometer pro Stunde zu senken. Dies entspricht etwa der Geschwindigkeit eines gut ausschreitenden Fußgängers.
Dr. Tilmann Althaus, Redaktion "Sterne und Weltraum"
Galaxien im Spinnennetz
30.06.2014, Julianna StiefFreundliche Grüße
Julianna Stief
Leuchtende Nachtwolken in Bewegung!
29.06.2014, René Neumann, MagdeburgGegenseitige Planetenbedeckungen
27.06.2014, Marco Peuschel, SchöneckEbenfalls gesehen
27.06.2014, Ingo Hohler, MerseburgSelbst von Merseburg, also doch erheblich weiter südlich, habe ich die leuchtende Nachtwolke gesehen. Da ich leider dienstlich unterwegs war, konnte ich nicht fotografieren. Es war aber ein toller Anblick!!
Werbung gegen Lichtverschmutzung
17.06.2014, Till Crednerwir vom Projekt Sternenpark Schwäbische Alb sind auf Stimmenfang für den Energiewende-Wettbewerb der Sparkassen in Deutschland. Damit besteht die ziemlich gute Chance auf eine bundesweite Werbekampagne zum Thema Lichtsmog!
Jede abgegebene Stimme für die "Initiative Licht gestalten" hilft: http://www.meine-energiewende.de/abstimmen/
Beste Grüße aus Tübingen,
Till Credner
Ereignishorizont
14.06.2014, Mathias Völlinger, RastattMessen von Gravitationswellen mittels Laserinterferometer
08.06.2014, Walter Koschinski, DuisburgWir wissen ja, dass sich der Weltraum ausdehnt und dadurch die Wellenlänge des Lichts gestreckt wird. Die Lichtgeschwindigkeit bleibt ja konstant. Jetzt wird bei einer Gravitationswelle der Raum rechtwinklig zur Ausbreitungsrichtung in der einen Achse gestaucht, während er in der anderen Achse gestreckt wird. Diese Längenänderung will man mittels Laserinterferometer, wie Geo600, messen. Aber! Wenn der Raum gestreckt und gestaucht wird, müsste sich doch die Wellenlänge des Lichts entsprechend ändern, also die Anzahl Wellenberge und -täler konstant bleiben und keine Phasenverschiebung hervorrufen. Wie will man dann Gravitationswellen mittels Laserinterferomenter messen können?
Diese Frage wird öfters gestellt. Sie ist sehr berechtigt, denn die Funktion von Gravitationswellen-Detektoren ist keineswegs "anschaulich". Die Antwort liegt gewissermaßen in der Aussage, dass Raum und Zeit in der Allgemeinen Relativitätstheorie nicht nur "gekoppelt" sind, wie Herr Schubert es auf der Leserbriefseite von SuW 7/2012 ausdrückte, sondern mehr oder weniger identisch. Strikt relativistisch gesehen können räumliche Distanzen nämlich nur durch Zeitmessungen bestimmt werden, und zwar durch Lichtlaufzeiten. Wenn man also gemeinhin sagt, dass durch eine Gravitationswelle der Abstand zwischen den beiden Spiegeln in einem Gravitationswellenempfänger sich ändert, dann heißt das ganz strikt und ausschließlich: Die Lichtlaufzeit vom einen Spiegel zum anderen und wieder zurück ändert sich. Genau das - und nur das - kann man mit dem Interferenz-Detektor am einen Ende der Interferometerstrecke feststellen.
Und damit ist auch klargestellt, dass eine solche Änderung, wenn sie denn eintritt, messbar ist. Und zwar innerhalb des Systems, nicht von außen. Es ist dabei völlig gleichgültig, ob ein äußerer Beobachter diese Änderung als eine Änderung der räumlichen Anordnung der Spiegel, oder als eine Änderung des Zeitablaufs im System, oder als eine Frequenzänderung der Lichtwelle, oder als eine Mischung aus allen drei Effekten sehen würde. Das hängt letztlich nur von dem Koordinatensystem ab, das verschiedene Beobachter zur Beschreibung der Welle verwenden würden.