{"title":"Pupillenreaktion: Zusatzinfo I","body":"<STRONG>Pupillenreaktion<\/STRONG>\n<P>Die Pupille kann beim Menschen, ausgehend von der Maximalfl&#228;che, auf <SUP>1<\/SUP>\/<SUB>16<\/SUB> reduziert werden - und damit auch die Beleuchtungsst&#228;rke auf der Netzhaut. Dies setzt eine besondere Anordnung der die Pupille umgebenden Irismuskulatur und des Bindegewebes voraus. Durch eine Verengung der Pupille werden zudem die Randstrahlen abgeblendet, wodurch ein sch&#228;rferes Bild entsteht (Verringerung der sph&#228;rischen Aberration) und eine gr&#246;&#223;ere Sch&#228;rfentiefe erreicht wird. Die Einstellung des Auges auf Nahsehen (<A href='\/abo\/lexikon\/neuro\/273'>Akkommodation<\/A>) ist ebenfalls mit einer Verkleinerung der Pupillenweite verbunden <I>(Konvergenzreaktion)<\/I>. <\/P>"}