{"title":"Auflsungsvermgen: Zusatzinfo I","body":"<STRONG>Aufl&#246;sungsverm&#246;gen<\/STRONG>\n<P><I>Aufl&#246;sungsverm&#246;gen optischer Instrumente:<\/I><BR><\/BR>Das mikroskopische Bild eines punktf&#246;rmigen Objekts wird wegen der Beugung als Fleck abgebildet, der von dunkeln und hellen Ringen konzentrisch umgeben ist <I>(Beugungsscheibchen)<\/I>. Die Beugungsscheibchen, oft auch <I>Airy-Scheiben<\/I> genannt, zweier dicht beieinander liegender Objektpunkte &#252;berlappen sich teilweise oder ganz und begrenzen auf diese Weise das r&#228;umliche Aufl&#246;sungsverm&#246;gen. Es ist schwierig ein objektives Kriterium zu finden, in welchem Abstand die beiden Beugungsscheibchen noch als getrennt wahrgenommen werden k&#246;nnen. Eine quantitative Bestimmung des Aufl&#246;sungsverm&#246;gens legte Lord Rayleigh fest. Nach dem sogenannten <I>Rayleighkriterium<\/I> erscheinen zwei Objektpunkte genau dann aufgel&#246;st, wenn das Maximum des Beugungsbildes des einen Bildpunktes in das erste Intensit&#228;tsminimum des zweiten f&#228;llt. In diesem Falle gilt f&#252;r das Aufl&#246;sungsverm&#246;gen<BR><\/BR>&#945; = 1,22&#183;&#955;\/D<BR><\/BR>wobei &#955; der Wellenl&#228;nge der f&#252;r die Beobachtung verwendeten Strahlung und <I>D<\/I> dem Durchmesser der dem Objekt zugewandten Linse entspricht. Aus dem Rayleigh-Kriterium folgt<BR><\/BR>s = 1,22&#183;&#955;&#183;f\/n&#183;r<BR><\/BR>mit <I>s<\/I> dem geringsten eben noch detektierbaren Abstand zweier Objektpunkte, <I>f<\/I> der Brennweite der abbildenden Linse, <I>n<\/I> der Brechzahl des Mediums zwischen Pr&#228;parat und Linse und <I>r<\/I> dem Radius der abbildenden Linse. Obige Relation nennt man auch die <I>Trennsch&#228;rfe<\/I>.<\/P>"}