{"title":"Schlaf: Abbildung IV","body":"<br>\n\n<img SRC='\/lexika\/images\/neuro\/f3f930.jpg' WIDTH='319' HEIGHT='688'><br>\n<P><STRONG>Schlaf<\/STRONG><\/P>\n<P><STRONG>Abb. 1:<BR><\/BR>A<\/STRONG> EEG verschiedener Schlafstadien: <BR><\/BR>W&#228;hrend des ruhigen entspannten <I>Wachseins<\/I> herrscht ein Alpha-Rhythmus vor (<STRONG>a<\/STRONG>), der beim <I>Einschlafen<\/I> (<STRONG>b<\/STRONG>) von flachen Theta-Wellen verdr&#228;ngt wird. Beim <I>Leicht<\/I>-<I>Schlaf<\/I> (<STRONG>c<\/STRONG>) nimmt die Frequenz weiter ab, bis schlie&#223;lich Delta-Wellen vorherrschen, in die Gruppen von <I>Schlafspindeln<\/I> eingeschoben sind. W&#228;hrend des <I>mitteltiefen<\/I> <I>Schlafs<\/I> (<STRONG>d<\/STRONG>) sind zwischen die Delta-Wellen <I>K<\/I>-<I>Komplexe<\/I> eingeschoben, das <I>Tiefschlafstadium<\/I> (<STRONG>e<\/STRONG>) ist durch gro&#223;e, langsame Delta-Wellen charakterisiert. <BR><\/BR><STRONG>B<\/STRONG> Darstellung eines Schlaftiefenverlaufs innerhalb einer Nacht: Die einzelnen Stadien werden mehrfach durchlaufen, w&#228;hrend die REM-Phasen zum Morgen hin immer l&#228;nger werden. Die Tiefschlafphasen werden dagegen immer k&#252;rzer und zum Morgen hin nicht mehr erreicht.<BR><\/BR><STRONG>C<\/STRONG> Dauer des t&#228;glichen Schlafs und zeitliche Verteilung des REM- und NREM-Schlafs. Im Laufe des Lebens nimmt nicht nur die Schlafdauer ab, sondern auch der Anteil des REM-Schlafs am Gesamt-Schlaf innerhalb einer Nacht. Charakteristisch ist die starke Abnahme des REM-Schlaf-Anteils nach dem Kleinkindalter.<\/P>"}