{"title":"Petrophysik","body":"<br><img SRC='\/lexika\/images\/geo\/f4f1616.jpg' WIDTH='327' HEIGHT='750'><br>\n<P>Petrophysik 3:  Abh&#228;ngig vom Gef&#252;ge der Gesteine werden unterschiedliche Symmetrien im Gestein erzeugt. Bei dieser schematischen Darstellung ist die Foliation durch hexagonale Bl&#228;ttchen (Glimmer) und die Lineation durch stengelige Minerale dargestellt. Die Minerale k&#246;nnen unterschiedlich miteinander verwachsen sein. In den Abbildungen ist eine B&#228;nderung angedeutet. a) Durch die Lineation im Gestein ergibt sich eine Vorzugsrichtung mit einer n-z&#228;hligen Drehachse, wenn sich die Matrix isotrop verh&#228;lt. b) Durch die Foliation resultiert eine Vorzugsrichtung mit einer n-z&#228;hligen Drehachse (vgl. a). c) Liegt die Foliation senkrecht zur z-Achse und die Lineation parallel zur x- oder y-Achse, ergibt sich f&#252;r das Gestein eine orthorhombische Symmetrie. d) Ist die Lineation schief zur Foliation ergibt sich eine monokline Symmetrie, da immer mindestens ein Winkel 90&#186; gew&#228;hlt werden kann. Konkret bedeutet dies, da&#223; bei einer Vorzugsrichtung (Lineation, 3a), sich das Gestein in Richtung der Lineation anders verhalten kann als senkrecht dazu.<\/P>"}