{"title":"chemische Sinne: 4","body":"<TABLE BORDER=\"0\" CELLSPACING=\"0\" CELLPADDING=\"0\"><TR><TD ALIGN=\"left\"><TABLE ALIGN = \"left\" BORDER = \"1\" CELLSPACING = \"0\" CELLPADDING = \"0\" BORDERCOLOR = \"#000000\" \n\n<TR>\n<TD ALIGN = \"left\" VALIGN = \"middle\" WIDTH = \"314\" >\n\n<br>\n\n<img SRC='\/lexika\/images\/bio\/fff1426.jpg' WIDTH='295' HEIGHT='345'><br>\n<\/TD>\n<\/TR>\n<TR>\n<TD ALIGN = \"left\" VALIGN = \"middle\" WIDTH = \"314\" >\n<BR><\/BR>chemische Sinne<BR><\/BR><BR><\/BR>Geruchssinn:<BR><\/BR>Die Qualit&#228;t und Intensit&#228;t des bei der Wechselwirkung eines Molek&#252;ls mit einem Rezeptor hervorgerufenen Geruchseindrucks h&#228;ngen sowohl von der Geometrie als auch von den funktionellen Gruppen des Molek&#252;ls und damit auch besonders von seiner Orientierung am Rezeptor (unter anderem bestimmt durch den Dipolvektor) ab. Die Bedeutung der Molek&#252;lgeometrie zeigt sich bei den Verbindungen 1&#8211;4, die trotz verschiedener funktioneller Gruppen alle campherartig riechen: die 4 Molek&#252;le haben ann&#228;hernd gleiche kompakte, nahezu sph&#228;rische Form. Ersetzt man in der moschusartig riechenden Verbindung 5 den Ringsauerstoff O durch NH (6) oder NMe (7), so bleibt der moschusartige Geruch auch bei 6 und 7 erhalten, nicht aber, wenn der Sauerstoff durch eine Carbonylgruppe (CO) ersetzt wird: die Verbindung 8 ist geruchlos, da sie weniger fl&#252;chtig ist und eine &#196;nderung des Dipolvektors aufweist (&#196;nderung der Orientierung am Rezeptor).<BR><\/BR>\n<\/TD>\n<\/TR>\n\n<\/TABLE><\/TD><\/TR><\/TABLE>"}