{"title":"Chiasma opticum: 1","body":"<TABLE BORDER=\"0\" CELLSPACING=\"0\" CELLPADDING=\"0\"><TR><TD ALIGN=\"left\"><TABLE ALIGN = \"left\" BORDER = \"1\" CELLSPACING = \"0\" CELLPADDING = \"0\" BORDERCOLOR = \"#000000\" \n\n<TR>\n<TD ALIGN = \"left\" VALIGN = \"middle\" WIDTH = \"365\" >\n\n<br>\n\n<img SRC='\/lexika\/images\/bio\/fff1436.jpg' WIDTH='171' HEIGHT='296'><br>\n<\/TD>\n<\/TR>\n<TR>\n<TD ALIGN = \"left\" VALIGN = \"middle\" WIDTH = \"365\" >\n<BR><\/BR>Chiasma opticum<BR><\/BR><BR><\/BR>Sehnervenkreuzung (schematisch).<BR><\/BR>Die Tatsache, da&#223; bei S&#228;ugern nur noch ein Teil der Nervenfasern kreuzt, hat offenkundig damit zu tun, da&#223; die Augen dieser Spezies mehr oder weniger weit nach vorne gerichtet sind, so da&#223; die Augen auch visuelle Reize jenseits der Mittelachse des Kopfes auffangen k&#246;nnen und folglich ein zunehmender Teil visueller Ereignisse &#252;ber beide Augen gleichzeitig wahrgenommen werden kann. Die Zunahme dieses <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/8542'>binokularen Sehens<\/A> ist in der Reihe: Kaninchen, Ratte, Katze, Affe, Mensch unmittelbar ersichtlich. In dem Ma&#223;e, wie sich die <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/27780'>Gesichtsfelder<\/A> der beiden Augen &#252;berlappen, bleiben im Chiasma opticum die Axone der temporal gelegenen Ganglienzellen der <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/46087'>Netzhaut<\/A>, die f&#252;r die Verarbeitung visueller Reize auf der anderen Seite des Organismus zust&#228;ndig sind, ungekreuzt, w&#228;hrend die nasal liegenden Ganglienzellen, die Reize aus dem ipsilateralen Gesichtsfeld (auf der gleichen Seite befindlichen) verarbeiten, kreuzen.<BR><\/BR>\n<\/TD>\n<\/TR>\n\n<\/TABLE><\/TD><\/TR><\/TABLE>"}