{"title":"Wernicke-Aphasie: Zusatzinfo I","body":"<STRONG>Wernicke-Aphasie<\/STRONG>\n<P>Beispiel f&#252;r die \"leerlaufende\" Sprachproduktion einer Wernicke-Aphasikerin (embolischer Infarkt des linken Schl&#228;fenlappens), fl&#252;ssig und gut moduliert, aber inhaltsarm und paragrammatisch: \"Meine Mutter, ja, ich wei&#223; jetzt wann sie geworden, was sie jetzt ist jetzt, ich wei&#223; sie ist weg, aber ich wu&#223;te nicht wann und das wei&#223; ich, das wei&#223; ich sofort jetzt, im Moment, im Moment, ich mu&#223; denken. Und es alle, wunderbar, heute morgen, es, ich war selbst, also es kam heute morgen so ein bi&#223;chen, wurde ich dann ein bi&#223;chen komisch, es, nicht, weil, n&#228;mlich, es kam nicht um sie herzubringen, ich wollt sie n&#228;mlich hier sein um zwei Uhr und...\"<BR><\/BR><BR><\/BR>Beispiel f&#252;r die von Neologismen und phonematischen Paraphasien entstellte Rede eines Wernicke-Aphasikers (Schlaganfall, L&#228;sion in der Mitte der perisylvischen Sprachregion): \"Wir haben unseren Frilof an, nach Sinaf sind und haben dann einen Feref dort gesibt und hab dann einen nachhause getan und dann anges im Aug das sig und dann gesag gedruf und mit vierzehn war's dann aus und wir haben dann hom fig und hab' dann nichts mehr in meinem Kund erkannt.\"<\/P>"}