{"title":"Geschichte der Hirnforschung: Abbildung IX","body":"<br>\n\n<img SRC='\/lexika\/images\/neuro\/f3f413.jpg' WIDTH='189' HEIGHT='426'><br>\n<P><STRONG>Geschichte der Hirnforschung<\/STRONG><\/P>\n<P><STRONG>Abb. 9:<\/STRONG> Logische Verkn&#252;pfungen zwischen Nervenzellen. Mit den numerierten Dreiecken stellte McCulloch Nervenzellk&#246;rper dar, die Linien zeigen ihre Axone, die Verdickungen an ihrem Ende erregende Synapsen, der Ring eine hemmende Synapse. Die neuronale Erregung flie&#223;t von den pr&#228;synaptischen Neuronen (links) zum postsynaptischen Neuron (rechts). Jede Synapse &#252;bertr&#228;gt Aktivit&#228;t im Wert von +1 (erregend) oder -1 (hemmend), die Schwelle des postsynaptischen Neurons soll 2 sein. Auf der Grundlage dieser Regeln ist nun nachvollziehbar, da&#223; in a das pr&#228;synaptische Neuron seine Aktivit&#228;t auf das postsynaptische Neuron &#252;bertragen kann. In b wird das postsynaptische Neuron schon durch eines der pr&#228;synaptischen Neurone erregt (ODER-Schaltung). In c wird das postsynaptische Neuron nur dann erregt, wenn beide pr&#228;synaptischen Neurone gleichzeitig aktiv sind (UND-Schaltung). In d wird das postsynaptische Neuron nur dann &#252;berschwellig erregt, wenn von den pr&#228;synaptischen Neuronen das erregende, aber nicht das hemmende aktiv ist (NICHT-Schaltung).<\/P>"}