{"title":"Coombs-Test: 1","body":"<BR><\/BR><STRONG>Coombs-Test<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR>Der <I>direkte<\/I> Coombs-Test dient dem Nachweis von bereits an die Erythrocytenoberfl&#228;che gebundenen Antik&#246;rpern: nach Zugabe des Coombs-Serums erfolgt eine <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/1473'>Agglutination<\/A> der <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/22505'>Erythrocyten<\/A> (z. B. bei <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/30531'>h&#228;molytischer An&#228;mie<\/A>, bei Transfusionszwischenf&#228;llen und bei der <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/30532'>h&#228;molytischen Krankheit der Neugeborenen<\/A>). Der <I>indirekte<\/I> Coombs-Test dient dem Nachweis von gegen Zellen gerichteten, aber noch frei im Serum vorkommenden inkompletten Antik&#246;rpern: Test-Erythrocyten werden zun&#228;chst mit dem zu untersuchenden Serum inkubiert; eventuell vorhandene inkomplette Antik&#246;rper binden an diese Test-Erythrocyten und k&#246;nnen nach deren Waschung in physiologischer NaCl-L&#246;sung im zweiten Schritt durch Zugabe des Coombs-Serums anhand der Agglutination nachgewiesen werden (z. B. nach Transfusionen und bei einer Rh-sensibilisierten Mutter; <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/9704'>Bluttransfusion<\/A>, <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/56659'>Rhesusfaktor<\/A>, <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/56658'>Rhesus-Antigene<\/A>).<BR><\/BR><BR><\/BR><BR><\/BR>"}