{"title":"Corpus striatum: 1","body":"<BR><\/BR><STRONG>Corpus striatum<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR>Bei Menschen l&#246;sen Zerst&#246;rungen des Nervengewebes im Corpus striatum motorische Automatismen aus, die in einer grotesken &#220;bertreibung normaler Bewegungen oder im zusammenhanglosen Ablauf komplexerer Bewegungsfolgen wie Greifen oder Treten bestehen k&#246;nnen. Erfolgen solche nicht intendierten Bewegungen schnell, spricht man von <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/13834'>Chorea<\/A>. Kommen die neuronalen &#220;bertragungsprozesse im Corpus striatum aus dem Gleichgewicht, sind ebenfalls motorische St&#246;rungen die Folge, die darin bestehen k&#246;nnen, da&#223; die Absicht, bestimmte Bewegungen auszuf&#252;hren, irgendwie nicht in motorische Aktivit&#228;t umgesetzt werden kann (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/49609'>Parkinsonsche Krankheit<\/A>). An solchen Beobachtungen erkennt man, da&#223; das Corpus striatum an der Steuerung komplexer motorischer Funktionen beteiligt ist. Bei V&#246;geln sind dies z. B. Instinkthandlungen des Sexual- und Brutverhaltens.<BR><\/BR><BR><\/BR><BR><\/BR>"}