{"title":"Geschichte der Ethologie: Infobox I","body":"<STRONG>zu Ethologie (Geschichte der)<\/STRONG><BR><\/BR>Die vier Annahmen im<BR><\/BR>Lorenzschen Modell<BR><\/BR>des <I>Instinktverhaltens<\/I>:<BR><\/BR><BR><\/BR>1. angeborene, artspezifisch formstarre Erbkoordinationen, die stereotyp ablaufen;<BR><\/BR>2. nerv&#246;se Koordinationszentren, die daf&#252;r sorgen, da&#223; die Handlungen sinnvolle Sequenzen bilden und in eine <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/21162'>Endhandlung<\/A> m&#252;nden, die das Ziel der ganzen Folge ist;<BR><\/BR>3. handlungsspezifische Energien oder <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/4225'>Antriebe<\/A>, die das Verhalten antreiben und bei entsprechender Bed&#252;rfnislage (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/7750'>Bed&#252;rfnis<\/A>) das Tier zu Suchhandlungen (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/4523'>Appetenzverhalten<\/A>) dr&#228;ngen;<BR><\/BR>4. Ausl&#246;semechanismen (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/6220'>Ausl&#246;semechanismus<\/A>), durch <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/3792'>Anpassung<\/A> spezialisierte Sinnesmechanismen, die auf geeignete Umweltreize (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/59600'>Schl&#252;sselreize<\/A>) ansprechen, das Verhalten auf seine biologischen Ziele richten und es, nach Erreichen dieser Ziele, abschalten."}