{"title":"Feueranpassung: Infobox I","body":"<STRONG>Feueranpassung<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR>Der heimische Schwarze Kiefern-<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/53418'>Prachtk&#228;fer<\/A> <I>(Melanophila acuminata),<\/I> dessen Larven sich ausschlie&#223;lich in angekohlten B&#228;umen entwickeln, vermag mit seinen in den F&#252;hlern befindlichen Sinneszellen bestimmte, durch brennendes Holz freigesetzte Phenolverbindungen (besonders <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/29726'>Guajakol<\/A>) schon in sehr geringen Konzentrationen zu erkennen (wenige Molek&#252;le pro eine Milliarde Luftmolek&#252;le). Diese Sinnesleistung ist ausreichend, um eine einzige brennende Kiefer (Durchmesser 20 cm) aus einer Entfernung von mehr als 1 km bzw. einen brennenden Kiefernwald aus 50 km Distanz &#8222;wahrzunehmen&#8220;. Zus&#228;tzlich kann der K&#228;fer mit Hilfe seiner im Panzer liegenden Infrarot-Sinneszellen entfernt liegende W&#228;rmequellen orten."}