{"title":"fraktionierte Zentrifugation: Abbildung I","body":"<br>\n\n<img SRC='\/lexika\/images\/bio\/f2f2653.jpg' WIDTH='293' HEIGHT='987'><br>\n<STRONG>fraktionierte<\/STRONG> <STRONG>Zentrifugation<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR>Vor Beginn der <I>Zellfraktionierung<\/I> wird ein Zellhomogenat in einem geeigneten Puffer, der u.a. die osmotischen Verh&#228;ltnisse im Zellbrei aufrechterh&#228;lt, hergestellt. Anschlie&#223;end werden die Organellen getrennt, wobei ihre meist geringen Gewichts- bzw. Dichteunterschiede zur Auftrennung f&#252;hren. Selbst gro&#223;e Molek&#252;le k&#246;nnen bei den heute erreichbaren hohen Rotationsgeschwindigkeiten und entsprechenden Zentrifugalkr&#228;ften (bis zu etwa 500.000 g, 1 g \n<br>\n\n<img SRC='\/lexika\/images\/bio\/fff2153.jpg' WIDTH='14' HEIGHT='18'><br>\n\nErdschwerkraft) aussedimentiert werden <I>(<\/I><A href='\/abo\/lexikon\/bio\/18142'><I>differentielle Zentrifugation<\/I><\/A><I>)<\/I>. Eine noch feinere Auftrennung gestattet die <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/17948'>Dichtegradienten-Zentrifugation<\/A>. Man schichtet dazu im Zentrifugenglas Saccharosel&#246;sung abnehmender Konzentration und damit Dichte vorsichtig &#252;bereinander und erh&#228;lt so einen Dichtegradienten. Zuoberst kommt die zu trennende Probe. Bei hochtourigem Zentrifugieren sammeln sich die Zellpartikel in den Bereichen des Dichtegradienten, die ihrer eigenen Dichte entsprechen. Zentrifugalkr&#228;fte und Reibungskr&#228;fte heben sich an diesen Stellen auf."}