{"title":"Flssig-Mosaik-Modell: Abbildung I","body":"<br>\n\n<img SRC='\/lexika\/images\/bio\/f2f2612.jpg' WIDTH='667' HEIGHT='273'><br>\n<STRONG>Fl&#252;ssig-Mosaik-Modell<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR>Die <I>Biomembran<\/I> ist eine in der Regel aus einer Phospholipid-Doppelschicht bestehende Membran, die Zellen und Zellorganellen umh&#252;llt. In der Lipid-Doppelschicht, die als eine Barriere f&#252;r nahezu alle polaren Substanzen fungiert, sind 2 Lagen von Lipidmolek&#252;len in der Weise angeordnet, da&#223; ihre hydrophilen Gruppen nach au&#223;en ragen und ihre hydrophoben Reste im Innern durch hydrophobe Wechselwirkungen zusammengehalten werden. In und an der Membran sind Proteine ein- bzw. angelagert. Daneben findet man an der Zellmembranau&#223;enseite noch Oligosaccharide gebunden an Proteine (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/28688'>Glykoproteine<\/A>) oder Lipide (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/28677'>Glykolipide<\/A>). Charakteristische Merkmale einer Biomembran werden durch das Fl&#252;ssig-Mosaik-Modell beschrieben. Demnach befindet sich die Struktur der Membran nicht in einem starren, sondern in einem fluiden und dynamischen Zustand, der laterale Bewegungen der Lipidmolek&#252;le und Proteine erm&#246;glicht. Diese <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/42048'>Membranfluidit&#228;t<\/A> ist von der Temperatur und der Membranzusammensetzung abh&#228;ngig. Mit Ausnahme von Wasser, das passiv durch eine Biomembran diffundieren kann, ben&#246;tigen polare Substanzen spezielle Transportsysteme."}