{"title":"Gehirn: Infobox I","body":"<STRONG>Gehirn<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR><I>Gehirntumore<\/I>. Bei den Gehirntumoren unterscheidet man zwischen prim&#228;ren hirneigenen Tumoren, Tumoren der Gehirnanhangsgebilde und sekund&#228;ren Tumoren, die als Metastasen von extracerebralen Malignomen in das Gehirn einwachsen. Besonders h&#228;ufig entarten dabei die <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/28304'>Gliazellen<\/A>, daneben treten Tumore der Neurone, der Nervenscheidezellen, der Plexus chorioidei, der Hirnh&#228;ute und der Hypophyse auf. Wachsen diese Gehirntumore ohne Kontakt zu den Liquorr&#228;umen, lassen sie sich mit Hilfe der Liquorcytologie nicht nachweisen. Sie k&#246;nnen aber durch Ver&#228;nderungen der <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/9649'>Blut-Hirn-Schranke<\/A> den Eintritt von Plasmaproteinen in den Extrazellularraum verursachen und so zu Gehirn&#246;demen mit einer verminderten Hirndurchblutung und einem Anstieg von Lactat und zyklischen Nucleotiden im Liquor f&#252;hren. Eine eingeschr&#228;nkte Liquorzirkulation hat eine lokal verminderte Glucosekonzentration zur Folge."}