{"title":"Geschlechtschromosomen-gebundene Vererbung: Abbildung I","body":"<br>\n\n<img SRC='\/lexika\/images\/bio\/f2f2895.jpg' WIDTH='201' HEIGHT='286'><br>\n<STRONG>Geschlechtschromosomen-gebundene Vererbung<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR>Stammbaum einer Familie mit <I>Farbenfehlsichtigkeit<\/I> als Beispiel Geschlechtschromosomen-gebundener Vererbung: Die <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/23701'>Farbenfehlsichtigkeit<\/A> ist durch ein rezessives Defektallel auf einem X-Chromosom bedingt. Bei M&#228;nnern kommt dieses Allel immer zur Auspr&#228;gung, da dem X-Chromosom kein homologes Chromosom gegen&#252;bersteht, das eventuell ein intaktes, dominantes Allel tragen k&#246;nnte. Frauen fungieren als &#220;bertr&#228;gerinnen der Krankheit, wenn sie das rezessive Allel heterozygot tragen; bei ihnen wird die Krankheit jedoch nicht ausgepr&#228;gt, da dem rezessiven Allel ein intaktes, dominantes Allel gegen&#252;bersteht. Nur wenn das Allel bei Frauen homozygot vorliegt, f&#252;hrt es auch bei diesen zu Farbenfehlsichtigkeit."}