{"title":"Gezeiten: Abbildung I","body":"<br>\n\n<img SRC='\/lexika\/images\/bio\/f2f2916.jpg' WIDTH='207' HEIGHT='210'><br>\n<STRONG>Gezeiten<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR>Zusammenspiel von Gravitationsbeschleunigung (Gb) und Zentrifugalbeschleunigung (Zb) beim Entstehen (Abb. unten) der &#8222;Ebbet&#228;ler&#8220; und &#8222;Flutberge&#8220; (rB = resultierendes Beschleunigungsfeld). Da bei der Bewegung des Systems Erde&#8211;Mond um den gemeinsamen Schwerpunkt alle Punkte auf der Erde die gleiche Bahn beschreiben, ist die damit verbundene Fliehkraft (Zentrifugalkraft bzw. -beschleunigung) an allen Punkten der Erde gleich gro&#223; und gleich gerichtet. Dagegen ist die Anziehungskraft des Mondes (Gravitationskraft bzw. -beschleunigung) von der Entfernung (der Punkte) der Erde zum Mond abh&#228;ngig und f&#252;hrt zu Gezeitenkr&#228;ften (resultierende Kr&#228;fte Zb&#8211;Gb), deren Variation etwa 2,4A10<SUP>&#8211;7<\/SUP> der Schwerkraft (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/29337'>Gravitationsbiologie<\/A>) betr&#228;gt. Der <I>Tidenhub<\/I> ist von Ort zu Ort sehr verschieden (bis maximal ca. 15 m; Fundybai an der kanadischen Atlantikk&#252;ste), da sich eine einheitliche Gezeitenwelle wegen der Kontinente nicht ausbilden kann. Die hohe Energie der Gezeitenstr&#246;me wird in <I>Gezeitenkraftwerken<\/I> nutzbar gemacht."}