{"title":"Glykoproteine: Abbildung I","body":"<br>\n\n<img SRC='\/lexika\/images\/bio\/f2f3008.jpg' WIDTH='526' HEIGHT='406'><br>\n<STRONG>Glykoproteine<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR><I>N-Glykosylierung:<\/I> Die Synthese des zentralen Oligosaccharids wird auf der P-Seite des endoplasmatischen Reticulums durch die &#220;bertragung von N-Acetylglucosamin auf Dolicholphosphat (Dol-P) initiiert. Die Ankn&#252;pfung eines weiteren N-Acetylglucosamins (GlcNAc) sowie von 9 Mannose- (Man) und 3 Glucoseeinheiten (Glc) erfolgt in einem geordneten Proze&#223; mittels spezifischer Transferasen. Auf der Stufe des Dol-P-P-GlcNAc<SUB>2<\/SUB>-Man<SUB>5<\/SUB> kommt es in einem nicht n&#228;her charakterisierten Vorgang zur Translokation des Oligosaccharids auf die E-Seite. Das Endprodukt Dol-P-P-GlcNAc<SUB>2<\/SUB>-Man<SUB>9<\/SUB>-Glc<SUB>3<\/SUB> wird unter Freisetzung von Dolicholpyrophosphat auf einen spezifischen Asparagin-Rest eines Polypeptidakzeptors &#252;bertragen. Die weitere Prozessierung beginnt mit der Entfernung der 3 Glucosereste, die Abspaltung von Mannose-Resten geht mit dem Transfer in den Golgi-Apparat einher. Dort erfolgen in Abh&#228;ngigkeit vom Zielort der Glykoproteine weitere Modifikationen wie die Abspaltung weiterer Mannose-Reste sowie das Ankn&#252;pfen von Fucose-, Galactose- und Sialins&#228;ureeinheiten."}