{"title":"G-Proteine: Abbildung II","body":"<br>\n\n<img SRC='\/lexika\/images\/bio\/f2f3037.jpg' WIDTH='689' HEIGHT='279'><br>\n<STRONG>G-Proteine<BR><\/BR><BR><\/BR>1<\/STRONG> Schema der Wirkungsweise heterotrimerer G-Proteine. Nach Bindung eines Agonisten, z.B. Adrenalin (A), auf der extraplasmatischen Seite (E) der Membran an den Rezeptor (R) interagiert dieser auf der plasmatischen Seite (P) mit einem heterotrimeren G-Protein, dessen &#945;-Untereinheit GDP gebunden hat. Im folgenden wird in der &#945;-Untereinheit GDP durch GTP ersetzt, woraufhin das G-Protein vom Rezeptor und das stabile &#946;\/&#947;-Dimer von der &#945;-Untereinheit abdissoziiert. Sowohl die &#945;-Untereinheit mit gebundenem GTP als auch das &#946;\/&#947;-Dimer (hier nicht gezeigt) k&#246;nnen mit Effektoren, im Falle der &#945;-Untereinheit z.B. der Adenylat-Cyclase (AC), in Wechselwirkung treten und damit die Weiterleitung eines Signals vermitteln. Die Beendigung dieser Wechselwirkung wird durch die GTPase-Aktivit&#228;t der &#945;-Untereinheit eingeleitet. Infolge der GTP-Hydrolyse dissoziiert die &#945;-Untereinheit vom Effektor ab und vermag wieder das &#946;\/&#947;-Dimer zu binden. Das wiederhergestellte heterotrimere G-Protein kann erneut an einen Rezeptor assoziieren.<BR><\/BR><STRONG>2<\/STRONG> Interaktionen und Zwischenstufen bei der Rezeptor-(R)-gesteuerten Aktivierung eines Effektors (E&#8594;E*) &#252;ber die &#945;-Untereinheit heterotrimerer G-Proteine (G) nach Bindung eines Agonisten (A). Neben der GTP-aktivierten &#945;-Untereinheit kann auch das &#946;\/&#947;-Dimer mit einem Effektor wechselwirken."}