{"title":"Hemisphrektomie: Infobox I","body":"<STRONG>Hemisph&#228;rektomie<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR>Trotz des massiven Eingriffs und der dadurch bedingten lateralisierten Ausf&#228;lle (z.B. <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/4332'>Aphasie<\/A>; <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/38340'>Lateralisation<\/A>) profitieren die Patienten h&#228;ufig: die Krampfanf&#228;lle verschwinden oder werden seltener, die intellektuellen F&#228;higkeiten nehmen zu, die Verhaltensst&#246;rungen ab. Aufgrund der <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/52224'>Plastizit&#228;t<\/A> des Gehirns kann insbesondere im jungen Alter die intakte Hemisph&#228;re viele zus&#228;tzliche Aufgaben &#252;bernehmen. Bei Hemisph&#228;rektomie im fr&#252;hen Kleinkindalter treten unter Umst&#228;nden sogar keinerlei Ausf&#228;lle im Erwachsenenalter auf. Patienten mit Hemisph&#228;rektomie werden auch zur Erforschung der Lateralisierung von F&#228;higkeiten untersucht (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/5690'>Asymmetrie<\/A> des Gehirns)."}