{"title":"Huminstoffe: Infobox I","body":"<STRONG>Huminstoffe<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR>Huminstoffe tragen zur Stabilisierung der Bodenstruktur sowie zum Ionenaustausch, zur Pufferung, Wasserhaltekapazit&#228;t und zum N&#228;hrstoffgehalt des Boden bei. Sie sind deshalb bedeutsam f&#252;r die Erhaltung und Steigerung der <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/9810'>Bodenfruchtbarkeit<\/A>. Huminstoffe verweilen wegen ihrer Resistenz gegen mikrobiellen <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/55'>Abbau<\/A> au&#223;erordentlich lange (bis mehrere tausend Jahre) im Boden (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/16933'>Dauerhumus<\/A>). Humins&#228;uren finden vielfache Verwendung z.B. im Pflanzenschutz, als <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/19680'>D&#252;nger<\/A> oder im medizinischen Bereich als <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/3826'>Antacida<\/A> oder <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/4156'>Antiphlogistika<\/A>."}