{"title":"Hydrogenasen: Infobox I","body":"<STRONG>Hydrogenasen<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR>In den verschiedenen physiologischen Gruppen der Bakterien erf&#252;llen Hydrogenasen unterschiedliche Funktionen. Meist handelt es sich um <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/20523'>Eisen-Schwefel-Proteine<\/A>, die h&#228;ufig zus&#228;tzlich <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/46368'>Nickel<\/A> enthalten. <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/70353'>Wasserstoffoxidierende Bakterien<\/A> lassen sich aufgrund des Hydrogenasespektrums in 3 Gruppen einteilen: 1) Bakterien mit l&#246;slicher (cytoplasmatischer) Hydrogenase, bei denen NAD(P)<SUP>+<\/SUP> als prim&#228;rer Elektronenakzeptor fungiert, 2) Bakterien mit membrangebundener Hydrogenase, die Elektronen auf die in der Membran lokalisierte Elektronentransportkette &#252;bertr&#228;gt, und 3) Bakterien, die neben einer l&#246;slichen eine membrangebundene Hydrogenase enthalten. Hydrogenasen sind u.a. f&#252;r die mikrobielle Bildung von Wasserstoff als Energiespeicher in der <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/8818'>Biotechnologie<\/A> von Interesse."}