{"title":"Hydrophobizitt: Abbildung I","body":"<br>\n\n<img SRC='\/lexika\/images\/bio\/f3f3480.jpg' WIDTH='325' HEIGHT='374'><br>\n<STRONG>Hydrophobizit&#228;t<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR>Das Diagramm gibt die Hydrophobizit&#228;t der proteinogenen Aminos&#228;uren sowohl in der OMH- als auch in der Fr&#246;mmel-Skala an. Die <I>Fr&#246;mmel-Skala<\/I> stellt die freie <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/21348'>Energie<\/A> (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/21520'>Enthalpie<\/A>, <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/21583'>Entropie<\/A>) beim Transfer einer Aminos&#228;ure von einem hydrophoben Medium in Wasser dar. Dieser Wert bezieht sich auf die intrinsische Eigenschaft einer Aminos&#228;ure, isoliert von einem Protein betrachtet, also eine rein physikalische Eigenschaft. Die <I>OMH-Skala<\/I> dagegen ist die Messung der Wahrscheinlichkeit, mit der eine bestimmte Aminos&#228;ure in einem Protein gegen eine andere hydrophobe Aminos&#228;ure ausgetauscht wird, also eine evolution&#228;re Betrachtung. Aminos&#228;uren sind nicht immer leicht einzuordnen, wie z.B. <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/4964'>Arginin<\/A>, das definitionsgem&#228;&#223; eine geladene, polare Aminos&#228;ure ist. Wegen seiner langen aliphatischen Seitenkette kann Arginin aber eher nicht-polare Aminos&#228;uren in einem Protein ersetzen als Glutamat (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/28564'>Glutamins&#228;ure<\/A>), das rein aufgrund seiner polaren Eigenschaften vergleichbar w&#228;re."}