{"title":"Kalidnger: Infobox I","body":"<STRONG>Kalid&#252;nger<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR>Verwendung finden Kalid&#252;nger haupts&#228;chlich auf der Basis von <I>Kaliumchlorid,<\/I> besonders <I>40er Kali<\/I> und<I> 50er Kali<\/I> (K<SUB>2<\/SUB>O-Gehalt 37 bzw. 47%). Der Einsatz von <I><A href='\/abo\/lexikon\/bio\/35088'>Kainit<\/A><\/I> ist von untergeordneter Bedeutung. In Spezialf&#228;llen werden <I><A href='\/abo\/lexikon\/bio\/35150'>Kaliumsulfat<\/A><\/I> (f&#252;r chloridempfindliche Kulturen), <I><A href='\/abo\/lexikon\/bio\/35148'>Kaliumnitrat<\/A><\/I> (f&#252;r phosphatreiche B&#246;den) und <I><A href='\/abo\/lexikon\/bio\/35138'>Kalimagnesia<\/A><\/I> eingesetzt. Kalid&#252;nger, deren Anwendung, verglichen mit der Stickstoff- und Phosphatd&#252;ngung, relativ unproblematisch ist, sind &#252;berwiegend wasserl&#246;sliche Salze und daher sofort wirksam. Sie liegen nach <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/1153'>Adsorption<\/A> an die nat&#252;rlichen <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/35620'>Kationenaustauscher<\/A> im Boden in locker gebundener und daher f&#252;r Pflanzen gut verf&#252;gbarer Form vor."}