{"title":"Kindesmihandlung: Infobox I","body":"<STRONG>Kindesmi&#223;handlung<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR>Eine Studie aus Schweden (Temrin et al., 2000) fand im Gegensatz zu den kanadischen Befunden keine unterschiedlichen T&#246;tungsraten von Stiefkindern und leiblichen Kinder. Ursache hierf&#252;r k&#246;nnten kulturelle Unterschiede sein: in Schweden ist die Zahl unerw&#252;nschter Kinder geringer, eine instabile soziale Situation mit Stiefv&#228;tern dadurch seltener. Ein nicht stattgefundener fr&#252;her Bindungsproze&#223; und eine somit fehlende Beziehung zwischen Stiefvater und -kind gilt als Alternative zur soziobiologischen Hypothese des Reproduktionsinteresses der Stiefeltern."}