{"title":"kontinuierliche Kultur: Abbildung I","body":"<br>\n\n<img SRC='\/lexika\/images\/bio\/f4f3896.jpg' WIDTH='537' HEIGHT='319'><br>\n<STRONG>kontinuierliche Kultur<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR>Im <I>Chemostaten<\/I> wird dem Kultursystem frische N&#228;hrl&#246;sung, welches das wachstumslimitierende Substrat enth&#228;lt, mit konstanter Durchflu&#223;rate hinzugef&#252;gt. Da gleichzeitig ein entsprechendes Volumen an Kultur abgef&#252;hrt wird, stellt sich ein Flie&#223;gleichgewicht ein, in dem die Wachstumsrate identisch mit der Durchflu&#223;rate ist. Entsprechend befinden sich s&#228;mtliche Stoffwechselleistungen in Abh&#228;ngigkeit von der Versorgung mit dem limitierenden Substrat in einem quasistation&#228;ren Zustand. Bei zu hohen Durchflu&#223;raten (nahe der maximalen Wachstumsrate) werden die Zellen jedoch aus dem Kultursystem ausgewaschen. Im <I>Turbidostaten<\/I> wird die Dichte der Mikroorganismensuspension konstant gehalten. Dies geschieht mit Hilfe der optische Tr&#252;bungsmessung in Verbindung mit einer Regeleinheit, &#252;ber die der Zuflu&#223; an frischer N&#228;hrl&#246;sung gesteuert wird. Im Gegensatz zum Chemostatenbetrieb enth&#228;lt das dem Turbidostaten zugef&#252;hrte N&#228;hrmedium die N&#228;hrstoffe im &#220;berschu&#223;, so da&#223; Wachstum mit maximaler Rate m&#246;glich ist. Auch die Gefahr des Auswaschens der Organismen besteht im Turbidostaten nicht, denn die Regelung dient der Aufrechterhaltung einer vorgegebenen Kulturdichte."}