{"title":"Kontrast: Abbildung II","body":"<br>\n\n<img SRC='\/lexika\/images\/bio\/f4f3897.jpg' WIDTH='543' HEIGHT='870'><br>\n<STRONG>Kontrast<BR><\/BR><BR><\/BR>1<\/STRONG><I> Kontrast&#252;berh&#246;hung:<\/I> Darstellung der subjektiven (wahrgenommenen) und objektiven (physikalischen) Helligkeitsverteilung beim &#220;bergang von einer dunklen zu einer hellen Fl&#228;che. An den jeweiligen Grenzen der Fl&#228;chen werden sog. <I>Machsche B&#228;nder<\/I> durch Kontrast&#252;berh&#246;hung wahrgenommen (in der Abb. nicht dargestellt). <STRONG>2<\/STRONG> <I>Rezeptives Feld<\/I> einer retinalen Ganglienzelle vom <I>On-Zentrum<\/I>-Typ. Eine Belichtung des Zentrums des rezeptiven Felds (Licht 2) bewirkt eine Erh&#246;hung der Frequenz der Aktionspotentiale, Belichtung der Peripherie (Licht 1) dagegen eine Frequenzverringerung. Bei gleichzeitiger Reizung des gesamten rezeptiven Felds (Licht 3) erfolgt eine gem&#228;&#223;igte Frequenzzunahme. <STRONG>3<\/STRONG> <I>Grenzkontrast<\/I>: Die Gesamterregung der <I>On-Zentrum-Neurone<\/I> ist abh&#228;ngig von der Position der Hell-Dunkel-Grenze innerhalb der rezeptiven Felder. Die Zahlenwerte stellen ein relatives Ma&#223; f&#252;r die Erregungsst&#228;rke (Hemmung und Aktivierung) dar. <STRONG>4<\/STRONG> <I>Simultankontrast<\/I>: Ein graues Feld auf schwarzem Hintergrund erscheint heller, auf wei&#223;em Hintergrund dunkler als der tats&#228;chliche (physikalische) Grauwert. <STRONG>5<\/STRONG> <I>Sukzessivkontrast<\/I>: Nach l&#228;ngerem Fixieren des Punkts innerhalb des wei&#223;en Kreuzes in Abb. a und anschlie&#223;endem Betrachten des Punkts auf der wei&#223;en Fl&#228;che in Abb. b erscheint das Kreuz als dunkles Nachbild. <STRONG>6<\/STRONG> <I>Hermann-Gitter:<\/I> An den hellen Kreuzungsstellen des Gitters erscheinen, mit Ausnahme der gerade fixierten Kreuzungsstelle, dunkle Flecken. Diese Verdunklungen entstehen, da bei den <I>On-Zentrum-Neuronen<\/I> an den &#8222;Kreuzungen&#8220; die vielen hemmenden Impulse aus den peripheren Bereichen die Erregung in der Mitte stark abschw&#228;chen. In den Bereichen oder &#8222;Stra&#223;en&#8220; zwischen den schwarzen Feldern ist die periphere Hemmung dagegen nicht so gro&#223;."}