{"title":"knstliche Intelligenz: Infobox I","body":"<STRONG>k&#252;nstliche Intelligenz<\/STRONG>\n<STRONG>1:<\/STRONG> <I>Logik - Aussagenlogik - Pr&#228;dikatenlogik<\/I><BR><\/BR><BR><\/BR>Das Wort &#8222;Logik&#8220; kommt von griech. &#8222;logos&#8220;, was &#8222;Wort&#8220;, &#8222;Geist&#8220;, &#8222;Sinn&#8220;, &#8222;ordnendes Prinzip&#8220; bedeutet, wobei die urspr&#252;ngliche Bedeutung im &#8222;Organon&#8220; des Aristoteles die &#8222;Lehre von der Folgerichtigkeit&#8220; meint.<BR><\/BR>Ein Beispiel f&#252;r logisches Schlie&#223;en, d.h. f&#252;r Folgerichtigkeit, lautet:<BR><\/BR>&#8222;Wenn alle Antilopen S&#228;ugetiere sind und alle S&#228;ugetiere Wirbeltiere sind, so sind alle Antilopen Wirbeltiere&#8220;<BR><\/BR>oder schematisch abstrahiert<STRONG>:<\/STRONG><BR><\/BR><STRONG>&#8222;<\/STRONG>Wenn alle X  Y sind und alle Y  Z sind,  so sind alle X  Z.&#8220;<BR><\/BR>In der Logik verwendet man eine formale Sprache (Kalk&#252;l) zur Darstellung von Wissen und Regeln, mit denen man von gegebenen Formeln zu anderen Formeln &#252;bergehen kann. Dadurch wird das logische Schlie&#223;en pr&#228;zisiert.<BR><\/BR>In der <I>Aussagenlogik<\/I> werden Aussagen, die wahr bzw. falsch sind, und Zusammenh&#228;nge zwischen mehreren Aussagen behandelt, die mit <I>und<\/I>, <I>oder<\/I> und <I>nicht<\/I> verkn&#252;pft sind.<BR><\/BR>In der <I>Pr&#228;dikatenlogik<\/I> werden in Aussagen Beziehungen zwischen einzelnen Satzteilen, wie Subjekt, Pr&#228;dikat, Objekt hergestellt  und Quantoren <STRONG>&#8704;<\/STRONG> (f&#252;r alle) und <STRONG>&#8707;<\/STRONG> (es gibt) verwendet.<BR><\/BR>Beispiel:\n\n<TABLE BORDER=\"0\" CELLSPACING=\"0\" CELLPADDING=\"0\"><TR><TD ALIGN=\"left\"><TABLE ALIGN = \"left\" BORDER = \"1\" CELLSPACING = \"0\" CELLPADDING = \"0\" BORDERCOLOR = \"#000000\" \n\n<TR>\n<TD ALIGN = \"left\" VALIGN = \"middle\" WIDTH = \"99\" >\n<\/TD>\n<TD ALIGN = \"left\" VALIGN = \"middle\" WIDTH = \"99\" >\nVerbale Formulierung\n<\/TD>\n<TD ALIGN = \"left\" VALIGN = \"middle\" WIDTH = \"99\" >\nPr&#228;dikatenlogische Formulierung\n<\/TD>\n<\/TR>\n<TR>\n<TD ALIGN = \"left\" VALIGN = \"middle\" WIDTH = \"99\" >\nRegel\n<\/TD>\n<TD ALIGN = \"left\" VALIGN = \"middle\" WIDTH = \"99\" >\nAlle Menschen sind sterblich\n<\/TD>\n<TD ALIGN = \"left\" VALIGN = \"middle\" WIDTH = \"99\" >\n&#8704;X (ist_ein_Mensch(X) &#8594; ist_sterblich(X))\n<\/TD>\n<\/TR>\n<TR>\n<TD ALIGN = \"left\" VALIGN = \"middle\" WIDTH = \"99\" >\nAussage\n<\/TD>\n<TD ALIGN = \"left\" VALIGN = \"middle\" WIDTH = \"99\" >\nSokrates ist ein Mensch\n<\/TD>\n<TD ALIGN = \"left\" VALIGN = \"middle\" WIDTH = \"99\" >\nist_ein_Mensch (Sokrates)\n<\/TD>\n<\/TR>\n<TR>\n<TD ALIGN = \"left\" VALIGN = \"middle\" WIDTH = \"99\" >\nFolgerung\n<\/TD>\n<TD ALIGN = \"left\" VALIGN = \"middle\" WIDTH = \"99\" >\nSokrates ist sterblich\n<\/TD>\n<TD ALIGN = \"left\" VALIGN = \"middle\" WIDTH = \"99\" >\nist_sterblich (Sokrates)\n<\/TD>\n<\/TR>\n\n<\/TABLE><\/TD><\/TR><\/TABLE>\n<I>Pr&#228;dikatenlogik 1. Stufe<\/I> bedeutet, da&#223; nur &#252;ber Individuenvariablen (im Beispiel <I>X<\/I>), nicht aber &#252;ber Pr&#228;dikatensymbole (im Beispiel <I>ist_ein_Mensch<\/I> bzw. <I>ist_sterblich<\/I> ) quantifiziert werden darf."}