{"title":"Laminin: Infobox I","body":"<STRONG>Laminin<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR>Das Laminin (relative Molek&#252;lmasse ca. 10<SUP>6<\/SUP>) ist aus 3 Polypeptidketten aufgebaut (&#945;, &#946;, &#947;), von denen es jeweils verschiedene Isoformen gibt und die durch <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/18761'>Disulfidbindungen<\/A> zu einem kreuzf&#246;rmigen Molek&#252;l mit 1 langen und 3 kurzen Armen verkn&#252;pft sind. Laminin besitzt spezifische Bindestellen f&#252;r andere Komponenten der <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/23408'>extrazellul&#228;ren Matrix<\/A> wie <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/36671'>Kollagen<\/A> und <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/54187'>Proteoglykane<\/A>. &#220;ber die <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/56567'>RGD-Sequenz<\/A> der &#945;-Kette bindet Laminin an Zelloberfl&#228;chenrezeptoren, die zur Superfamilie der <A href='\/abo\/lexikon\/bio\/34255'>Integrine<\/A> geh&#246;ren (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/38051'>Laminin-Rezeptor<\/A>), und &#252;ben dar&#252;ber Einflu&#223; auf Substratanhaftung, Wanderung, Wachstum, Differenzierung und Vermehrung von Zellen aus."}