{"title":"Leitungsgewebe: Abbildung I","body":"<br>\n\n<img SRC='\/lexika\/images\/bio\/f4f4117.jpg' WIDTH='195' HEIGHT='783'><br>\n<STRONG>Leitungsgewebe<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR><STRONG>1<\/STRONG><I> Siebzellen<\/I> und <I>Siebr&#246;hren:<\/I> Ein kontinuierliches <I>Siebr&#246;hrensystem,<\/I> bestehend aus langgestreckten Zellen mit siebartig durchbrochenen Querw&#228;nden <I>(Siebr&#246;hrengliedern),<\/I> ist nur bei Bedecktsamern entwickelt. Bei den Farnpflanzen und Nacktsamern sind dagegen nur langgestreckte <I>Siebzellen<\/I> vorhanden, die an beiden Enden zugespitzt und deren Querw&#228;nde nur zum Teil durchbrochen sind <I>(Siebfelder)<\/I>. Siebr&#246;hrenglieder und Siebzellen sind lebend und enthalten Cytoplasma, Plastiden und Mitochondrien. Bei den Bedecktsamern sind die Siebr&#246;hrenglieder kernlos, sie werden jedoch von kernhaltigen <I>Geleitzellen<\/I> begleitet.<STRONG> 2<\/STRONG> <I>Tracheiden<\/I> und <I>Tracheen<\/I> sind tote Zellen bzw. Zellstr&#228;nge. Die Tracheiden (s.u.) bestehen aus langgestreckten Zellen mit oft steilen, reich get&#252;pfelten Querw&#228;nden. Die Tracheen dagegen entstehen aus L&#228;ngsreihen von Einzelzellen, die oft nur wenig gestreckt, jedoch sehr breit sind (<I>Gef&#228;&#223;glieder,<\/I> <STRONG>a<\/STRONG>, <STRONG>b<\/STRONG>). Zwischen ihnen werden die Querw&#228;nde mehr oder weniger vollst&#228;ndig aufgel&#246;st <STRONG>(c)<\/STRONG>. Tracheen gibt es im wesentlichen nur bei den Bedecktsamern, seltener auch bei anderen Kormophyten (z.B. beim Adlerfarn, <I>Pteridium aquilinum<\/I>). Manchmal werden als Gef&#228;&#223;e nur die Tracheen bezeichnet. <STRONG>3<\/STRONG> Hoft&#252;pfeltracheide <STRONG>(a)<\/STRONG> und Schraubentracheide <STRONG>(b)<\/STRONG>."}