{"title":"Lymphocyten: Abbildung II","body":"<br>\n\n<img SRC='\/lexika\/images\/bio\/f4f4272.jpg' WIDTH='496' HEIGHT='194'><br>\n<STRONG>Lymphocyten<\/STRONG><BR><\/BR><BR><\/BR><STRONG>Abb. 2:<\/STRONG> Vereinfachtes Schema der Lymphocyten-Wechselwirkungen (gestrichelt: stimulierende Wirkung, gepunktet: hemmende, regulierende Wirkung).<BR><\/BR>Die Anzahl der B- und T-Lymphocyten in einem Organismus ver&#228;ndert sich nach der Reifung des Immunsystems nicht mehr, obwohl t&#228;glich Millionen neuer Lymphocyten gebildet werden. Lange Zeit vermutete man, da&#223; alte Lymphocyten durch die neu gebildeten ersetzt werden. In letzter Zeit haben sich aber Hinweise geh&#228;uft, da&#223; es nur einem Teil der neu gebildeten Lymphocyten gelingt, die alten Zellen zu ersetzen; die meisten sterben wieder ab. Nur die Lymphocyten, die gegen&#252;ber den alten Lymphocyten einen Selektionsvorteil besitzen, k&#246;nnen sich im Immunsystem etablieren. Die meisten Lymphocyten leben nach dieser Vorstellung wochen-, monate- oder gar jahrelang. Einige von ihnen sind somit vermutlich identisch mit den Ged&#228;chtniszellen (<A href='\/abo\/lexikon\/bio\/33833'>immunologisches Ged&#228;chtnis<\/A>), die bei einer Immunantwort nach dem ersten Kontakt mit dem Antigen aktiviert werden. Das Wechselspiel mit dem in den Lymphknoten gespeicherten Antigen sowie mit anderen Lymphocyten und deren Botenstoffen bestimmt, wie lange Lymphocyten leben."}